Am 14. Februar 2005 fiel der ehemalige libanesische Ministerpräsident Hariri einem Bombenanschlag in Beirut zum Opfer. Bei Bombenexplosionen in Beirut wurden seitdem mehrere Menschen getötet und mehrere verletzt. Diese Ereignisse sind vor dem Hintergrund einer seit September 2004 angespannten innenpolitischen Lage zu sehen. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Anschlägen kommt. Daneben besteht in Libanon auch weiterhin ein Risiko von Anschlägen gegen Gebäude oder Einrichtungen, die aus der Sicht von Extremisten als Ziele mit Symbolcharakter angesehen werden könnten. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher, bei Reisen in den Libanon höchste Vorsicht, insbesondere unter Maßgabe der nachfolgenden Hinweise, walten zu lassen.
Es wird empfohlen, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen unbedingt zu meiden.
Von Reisen nach Sidon und in die Region südlich der Linie von Tyros bis zur Grenze nach Syrien wird abgeraten. Im südlichen Abschnitt dieses Streifens hat die libanesische Regierung noch nicht die volle Staatsgewalt übernommen. Außerdem besteht Gefahr durch Landminen. Entlang der Südgrenze im Gebiet der sogenannten Shebaa-Farmen kommt es immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Hezbollah und israelischen Armeeeinheiten.
Generell abgeraten wird von Reisen in Gebiete nördlich von Baalbek (Region Hermel) sowie in die im Westen angrenzende Akkar-Region. Die Orte Majdel-Aanjar, Ghaze, Qaraun, Bar Elias und Britel in der Bekaa-Ebene sollten gemieden werden. Bei Besuchen der nördlichen Hafenstadt Tripoli sollte eine Bekleidung gewählt werden, die islamischen Vorstellungen entspricht.
Palästinensische Flüchtlingslager sollten unbedingt gemieden werden. Die libanesischen Sicherheitskräfte sind dort nicht präsent und können die Sicherheit in den Lagern nicht gewährleisten.
Weiterhin finden in allen Städten und auf allen Landstraßen Kontrollen statt. Aus diesem Grund sollten Reisende stets Reisedokumente in Originalform mit sich führen.
Alle Reisen (Touristen-, Dienst- und Geschäftsreisen sowie Familienbesuche) sollten weiterhin sorgfältig vorbereitet werden. Einzelheiten wie Abholung, Transport und Unterkunft im Libanon sollten vorab vom Organisator bzw. vom Reisenden mit dem dortigen Gastgeber bzw. Gesprächspartner auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten vereinbart werden. Fahrten sollten nur in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer unternommen werden.
Hinweis für Reisende, die den Grenzübergang Masnaa von oder nach Syrien (Straße Beirut-Damaskus) benutzen: Nach mehrfachen schweren Auffahrunfällen an der libanesischen Grenzkontrollstation wird dringend empfohlen, dort –etwa während laufender Formalitäten- keinesfalls in parkenden Fahrzeugen zu warten. Notwendige Wartezeiten sollten innerhalb des Abfertigungsgebäudes oder abseits der Fahrspur verbracht, Masnaa im übrigen zügig verlassen werden.
http://www.auswaertiges-amt.de/www/d...d=94&type_id=4
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Baum-Darstellung
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12.10.2005, 10:26 #18Yacht-Master
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Themenstarter
ich bin hin und her gerissen...
Beste Grüße
Johann
I'm not calling you a liar but....I can't think of a way to finish that sentence.
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