Hier mal etwas zur Geschichte von Grand Seiko :
Quelle : www.grand-seiko.com
GESCHICHTE
1
Die Entwicklungsphase
Die Vorstellung der ersten Grand Seiko im Jahre 1960
Von Anfang an war die Idee einfach, aber die Umsetzung mit Herausforderungen behaftet. Die Idee bestand darin, eine Uhr zu bauen, die so präzise, langlebig, leicht zu tragen und nach menschlichem Empfinden so schön wie möglich ist. Während Seikos Crown und andere mechanische Uhren der 1950er Jahre ständig verbessert und immer beliebter wurden, wusste das Grand Seiko Team, dass es mit ausreichend Zeit und Ressourcen für die Entwicklung von Grand Seiko noch deutlich weiter gehen konnte.
Die erste Grand Seiko war ein großer Schritt nach vorn. Das neue Kaliber 3180 war mit einer Ganggenauigkeit von +12 bis -3 Sekunden pro Tag und einer Gangreserve von 45 Stunden ausgestattet. Es war die erste Uhr aus Japan, die von den Bureaux Officiels de Contrôle de la Marche des Montres mit einem Prädikat ausgezeichnet wurde.
Die Grand Seiko Self-Dater, 1964
Die 1960er Grand Seiko war ein großer Erfolg, aber das Designteam war bestrebt, neue Höhen zu erklimmen, um das Ziel der Verwirklichung der „idealen” Uhr zu erreichen. Nur vier Jahre nach der Entstehung der ersten Grand Seiko wurde die Grand Seiko Self-Dater eingeführt. Der Schwerpunkt lag auf der praktischen Verwendbarkeit. Sie hatte eine Kalenderfunktion und eine erhöhte Wasserdichtigkeit bis zu 50 Meter und war so konzipiert, dass sie im Büro genauso praktisch wie abends schön war.
GESCHICHTE
2
Die 1960er Jahre. Ein Jahrzehnt des Wandels.
Die Gründung der Grand Seiko Design-Philosophie
Die 1967 erschienene 44GS hatte die weltweit höchste Ganggenauigkeit aller mechanischen Uhren mit Handaufzug. In nur wenigen Jahren hatte Grand Seiko außerordentliche Fortschritte auf dem Weg zu seinem angestrebten Ziel gemacht. Das Design von 44GS beinhaltete viele Aspekte, die den heute immer noch gültigen typischen Grand Seiko Stil begründeten. Es war eine komplexe Designidee, mit Vorgaben zu Proportionen, Oberflächen, Kanten und vielen anderen Designaspekten. Tatsächlich gab es drei Grundprinzipien und nicht weniger als neun Kriterien, um sie zu erreichen. Keine andere Uhr hat den Charakter von Grand Seiko so stark beeinflusst, und alle nachfolgenden Grand Seiko Modelle haben die gleiche einzigartige Brillanz und den gleichen Charme wie die 44GS, weil sie alle den Grand Seiko Stil zum Ausdruck bringen.
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Die rasante Entwicklung der mechanischen Uhren von Grand Seiko
Die rasante Entwicklung der mechanischen Uhren von Grand Seiko
Im Laufe des Jahrzehnts nahm der Kollektionsumfang von Grand Seiko immer mehr zu und es wurden in immer kürzer werdenden Abständen neue Kaliber eingeführt.1967 wurde die erste Grand Seiko mit automatischem Aufzug, die 62GS, vorgestellt, 1968 gefolgt von der Automatik 10-Beat 61GS und der mechanischen 10-Beat, 45GS.
Durch die im Laufe der Zeit steigenden Ansprüche und die neuen Möglichkeiten, die die Technologie mit sich brachte, wurde die Ganggenauigkeit der Uhren zu einem weltweit immer bedeutender werdenden Herausforderung, und der Wettbewerb bei den Chronometerprüfungen verschärfte sich.
Nachdem jeder Chronometer-Wettbewerb in Japan gewonnen wurde, suchte es das Grand Seiko Team in Übersee nach neuen Herausforderungen. 1964 wurde Grand Seiko zu den Schweizer Observatoriums-Chronometerprüfungen zugelassen. In den folgenden Jahren verbesserte sich das Ranking stetig, sowohl bei den Neuchâteler als bei den Genfer Wettbewerben. 1967 kam Grand Seiko mit der 62GS an den Markt, die erste automatische Grand Seiko, und 1968 folgte die automatische 10-Beat 61GS und die 10-Beat 45GS mit Handaufzug.
Diese Ergebnisse waren kein Zufall. Dank der ständigen Verbesserungen der uhrmacherischen Fähigkeiten, der Erfindung neuer Legierungen und Komponenten und der Leidenschaft zur Schaffung der „idealen” Uhr, leistete Seiko und insbesondere das Grand Seiko Team einen entscheidenden und dauerhaften Beitrag zur Erhöhung der weltweiten Standards der mechanischen Uhrmacherei. Dank seiner einzigartigen Spron-Legierungen wurden das Drehmoment und die Haltbarkeit seiner Aufzugsfedern verbessert und die Erhöhung der Schwingungsrate der Unruh auf 10 Schwingungen pro Sekunde ermöglicht, womit die Ganggenauigkeit der Uhren deutlich erhöht werden konnte. Die Herausforderung einer funktionstüchtigen Hi-Beat-Uhr war gemeistert worden. Eine Reihe von speziell eingestellten Uhren hat die Messlatte noch höher gesteckt und neue Maßstäbe in punkto Präzision gesetzt, da sie weniger anfällig für Lagenänderungen und andere äußere Einflüsse waren.
Die Genauigkeit war mit einer Abweichung von weniger als ±2 Sekunden pro Tag oder ±1 Minute pro Monat erstaunlich. Nachdem das Grand Seiko Team das Ziel der Genauigkeit bis an die Grenzen des damals Machbaren verfolgt hatte, gab es seinen ultra-genauen Präzisionsmodellen den Namen „Grand Seiko Very Fine Adjusted”. Die Modelle 61GS V.F.A. und 45GS V.F.A. wurden zu Legenden.
GESCHICHTE
3
Die Entwicklung von Grand Seiko Quarz
Die erste Quarzuhr von Grand Seiko
1988 wurde mit der 95GS die erste Quarzuhr von Grand Seiko geboren. Mit einer Ganggenauigkeit von ±10 Sekunden pro Jahr übertraf sie die Leistung aller herkömmlichen Quarzuhren bei weitem. Das Geheimnis lag – wie immer bei Grand Seiko – in der Fähigkeit, jedes Bauteil im Unternehmen selbst herzustellen. Durch die Verwendung von Quarzkristallen, die in den eigenen Anlagen und auf eigene Art und Weise entwickelt wurden, war das Grand Seiko Team in der Lage, nur jene Oszillatoren auszuwählen, die hinsichtlich Temperaturbeständigkeit, Feuchtigkeitsresistenz und Stoßfestigkeit überlegene Leistungen aufwiesen, um Uhrwerke mit höchstmöglicher Ganggenauigkeit herzustellen.
GESCHICHTE
4
Das Streben nach der idealen Quarzuhr.
Grand Seiko kreiert die ultimative Quarzuhr
Auch wenn die erste Grand Seiko Quarzuhr außergewöhnlich war, ließ die Begeisterung des Grand Seiko Teams für weitere Entwicklungen keineswegs nach. Es wollte die „ideale“ Quarzuhr erschaffen. 1993, nur fünf Jahre nach Erscheinen der ersten Grand Seiko Quarzuhr, wurde das Kaliber 9F83 fertiggestellt. Diese Quarzuhr enthielt vier Schlüsselinnovationen, den Backlash Auto-Adjust Mechanismus, den Doppelimpuls-Schrittmotor, die Datumsschnellschaltung und das versiegelte Kalibergehäuse. Sie sollte das verkörpern, was Grand Seiko als die wesentlichen Eigenschaften einer Armbanduhr ansah: Präzision, Schönheit, Ablesbarkeit, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Grand Seiko scheute keine Mühen im Detail, denn dies war die Königsdisziplin der Quarz-Uhrenherstellung.
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Die Entwicklung ging weiter. 1997 stellte Seiko die 9F6 Serie vor, deren hochwertiges Gehäusedesign den Tragekomfort von Grand Seiko Quarzuhren weiter steigerte.
Im Jahr 2003 wurde eine neue Quarzuhrenserie entwickelt, deren magnetischer Widerstand beachtliche 40.000 A/m betrug. Diese Serie verwendete ein fortschrittliches äußeres Design und neue Gehäusetechniken, dank derer die Ganggenauigkeit von ±10 Sekunden pro Jahr in der Nähe von Computern, Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten nicht beeinträchtigt wurden.
GESCHICHTE
5
Eine neue Generation mechanischer Uhren
Setzen neuer Maßstäbe
Mitte der 1990er Jahre war die Zeit reif für eine neue Generation mechanischer Grand Seiko Uhren. Die Technologie im Uhrenbau des Unternehmens hatte sich weiterentwickelt, die Geschmäcker hatten sich geändert und Zeit war vergangen.
Anfangs dachte man, dass einfache Verbesserungen an den vorhandenen mechanischen Uhrwerken ausreichen würden, das Ziel der „idealen” Uhr veranlasste das Grand Seiko Team jedoch, weiter zu gehen. Die Uhrwerksdesigner gaben den ursprünglichen Plan zugunsten eines völlig neuen Designs auf, das in allen Bereichen der traditionellen Uhrmacherkunst neue Herausforderungen mit sich brachte. 1996 war das 9S Uhrwerk zum Testen bereit.
Das 9S Mechanik Kaliber
1990 reichte Grand Seiko seine Uhrwerke dem Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC), dem offiziellen Chronometerprüfinstitut der Schweiz, zu Genauigkeitstests ein. Drei der ersten vier Prototypen bestanden die Tests, und bald darauf wurden 50 Produktionsuhrwerke bei COSC eingereicht, die allesamt die Standards des Instituts erfüllten.
Es war ein Erfolg, aber war es auch ein Erfolg nach den Maßstäben, die sich das Grand Seiko Team selbst gesetzt hatte? Das Team beschloss, einen eigenen, neuen GS-Standard zu begründen, der strenger war als jeder andere öffentliche Standard der damaligen Zeit. Um diese Norm zu erfüllen, mussten noch mehr Tests durchgeführt werden, und zwar in vielen weiteren Lagen, über einen längeren Zeitraum und bei unterschiedlichen Temperaturen. Diesen Goldstandard muss auch heute noch jede mechanische Grand Seiko Uhr erreichen.
Präzision ist jedoch nur ein Aspekt der „idealen” Uhr. Eine ideale Uhr muss über eine möglichst lange Gangreserve verfügen. In einer Zeit, in der die meisten Uhren 40 Stunden lieferten, legte Grand Seiko seinen Standard auf 50 Stunden fest.
Um eine höhere Präzision und eine längere Gangreserve zu erreichen, waren Innovationen in Material, Konstruktion, Fertigungstechnik und Montage erforderlich. Es wurden neue Legierungen entwickelt, früher in der Halbleiterherstellung verwendete Techniken wurden an die Uhrmacherei angepasst, neue Anlagen wurden gebaut und keine Kosten gescheut. 9S war und ist dank ständiger Weiterentwicklung eines der feinsten mechanischen Kaliber der Welt. Die Kaliber 9S51 und 9S55 entstanden im Jahr 1998. Das Kaliber 9S67 mit 72 Stunden Gangreserve wurde 2006 geschaffen. Die Grand Seiko 9S Reise geht weiter.
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Thema: DER Grand Seiko Dauerthread
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23.02.2020, 16:28 #11Deepsea
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Themenstarter
Unterstelle nie Bösartigkeit,
wo Dummheit als Erklärung ausreicht.
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