Es gibt natürlich verschiedene Testverfahren.

1.) Das eine ist in #21 ja gut beschrieben. Strenggenommen sagt es aber natürlich nur aus wie sich ein Gehäuse bei Druckunterschieden verformt. Man kann dann eventuell ein Verhalten im Wasser daraus ableiten. Kein Wasser im Spiel, Uhrwerk kann drin bleiben.

2.) Das im Video gezeigte Verfahren ist eher zur Lokalisierung von undichten Stellen. Und wenn es keine gibt halt ein Wasserdichttest. Wasser ist im Spiel, ein erster Test des Gehäuses ohne Innenleben macht Sinn.

3.) Der einzig richtige Test ist das sogenannte Fathometer. https://www.roxer.ch/boutique/natator-125-10/
Hier kommt die Uhr ins Wasser und wird tatsächlich dem ausgewiesenen Druck ausgesetzt. Try and Error. Dieser Test wird immer erstmal mit dem Gehäuse ohne Inhalt ausgeführt, wenn es dann dicht war auch nochmal im kompletten Zustand.

4.) Zusätzlich wird immer noch ein Kondensationstest durchgeführt, bei dem das Gehäuse erst aufgeheizt und dann über das Glas stark runtergekühlt wird. https://www.roxer.ch/boutique/revelator-r1-r10/