Fairerweise muss man hier sagen dass Rod Emory und sein Vater wirklich die ersten "Outlaws" waren und den Begriff für die Scene geprägt haben. In einer Zeit als 100% originale Totrestaurationen bei den 356ern die einzig akzeptable Form war, haben die beiden für sich und Freunde Autos nach ihren eigenen Wünschen gebaut. Weswegen die 356er Scene die Nase gerümpft hat und die Emorys "outlawed" hat. Rod Emory hat dann für seine Autos diese "Outlaw" Papperl machen lassen und die auf seine Autos draufgemacht. Quasi der Händleraufkleber. Dadurch ist der Begriff entstanden.
Mittlerweile ist "outlaw" bei auf die Elfer übergeschwappt und unter Porschefahrern ein Wunsch nach Individualität und Freihei; so wie der Sachbearbeiter mit seiner Harley will man sich frei und cool und Gangsta geben, aber am Ende ist man damit wieder ein Teil einer Herde.
Wirklich Outlaw nennen dürfte sich aber eigentlich nur Rod Emory. Quasi der Hells Angel mit dem First Ten Aufnäher.
Ich respektiere die Arbeit von Rod Emory und wenn man mal nach Emory Outlaws sucht, dann findet man wirklich wunderschöne Autos, besonders die 356er Cabrios. Ich respektiere auch die Arbeit hier an diesem Auto, technisch wirklich hochinteressant. Was mit nicht gefällt ist die Front vorderhalb der Scheinwerfer, besonders der Knick durch diese geteilte Front wirkt unfertig.
Man siehts hier an den Reaktionen, Rod Emory hat sich wieder "outlawed" - wie kann er nur. Fakt ist: er macht saubere Arbeit, ob man es mag oder nicht.
Und ist eigentlich ein netter Kerl, in dem Video kommts ein wenig rüber.
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Thema: Rod Emory 356RSR outlaw
Baum-Darstellung
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15.05.2019, 16:52 #11Gruß, Joe
Supermarktsushi ist das Ozempic des kleinen Mannes.
Kow How Joe




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