die gegend um thiers in frankreich ist die entsprechung zu solingen bei uns....histrorisch gewachsen und bietet von kernschrott bis hochklassig alles.

laguiole bezeichnet mit gutem willen einen messertyp und ist...wie schon bemerkt... kein qualitätsbegriff....im original hatte ein laguiole sicherlich nie einen korkenzieher und erst recht keine hebelmechanik zum herausreissen des stopfens.es war ein gebrauchsmesser für den hirten.

der begriff ist...wie schon richtig angeführt...nicht geschützt und es gibt sogar laguiole-feuerzeuge...sogar mit biene und vermutlich aus dem land der morgenröte stammend.

da ich wein bestenfalls mit drehverschluss kenne - oder gleich aus dem beschichteten karton konsumiere - haben mich die "kellnermesser" nie interessiert.gelesen habe ich,dass die korkenzieher der forge-de-laguiole-messer nicht die besten sein sollen...irgendwas war da mit "seele" und länge dieser dinger...

ne zeitlang habe ich forge-messer gesammelt...immer mit doppelplatine und immer in der luxe-version...allen ist eine gewisse rustikalität in der ausarbeitung gemein,was aber der gebrauchsfähigkeit keinen abbruch tut.und für damals rund 140 kröten kann man da wahrlich nicht klagen.