Ich gönne es dir von Herzen Christian (ohne das wir uns kennen), das deine LIEBE zu PP so groß ist.
Jetzt kann ich aber auch verstehen warum ich bis dato noch keine PP mein Eigen nennen darf/kann. Ich habe recht gute Beziehungen zu einigen Konzis die auch PP haben, aber ganz erhlich, ich bin nicht der Typ der sich für eine Uhr so verhalten würde.

Das was du hier beschreibst, was "nötig" ist um eine PP zu bekommen bzw. um in den erlauchten Kreis aufgenommen zu werden, geht mir doch um einiges zu weit für ein Hobby, das tue ich mir ehrlich gesagt nicht an. Aber wie immer im Leben muss dies jeder für sich selber entscheiden.


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Gerade PP hat einen sehr direkten Draht zu den Kunden und legt Wert auf eine gute Beziehung.

Einzige Möglichkeiten, wie etwas schief gehen kann beim Aufbau einer Beziehung zu PP:
- nur anrufen
- falscher Konzi (ich empfehle unbedingt kleine, familiengeführte Betriebe)
- falsche erste Worte beim ersten Besuch („Hallo! Können Sie mir eine 5167 oder 5711 besorgen?“)
- Ausschließliche Konzentration auf die Modelle Aquanaut und Nautilus. Das will selbst Thierry Stern nicht. PP soll niemals nur auf 1-2 Produktlinien beschränkt wahrgenommen werden.
- nach Rendite und Wertsteigerung fragen

Für einen erfolgreichen ersten Besuch beim Konzi empfehle ich:
- persönliches Erwcheinen vor Ort
- Echtes Interesse an der Geschichte und Philosophie von Patek.
- Echte Begeisterung für Komplikationen wie Jahreskalender, Worldtimer, Travel-Time.
- Überzeugend vermitteln, dass man die Uhren trägt und nutzt.
- Einen richtigen Einstieg wie z. B. „Guten Tag! Seit Jahren beschäftige ich mich mit hochwertigen Uhren, aber über PP weiß ich noch nicht so viel. Gern würde ich mehr über den Hersteller und die Produkte erfahren. Haben Sie gerade Zeit oder sollen wir einen Termin machen?“

So läuft das dann auch. Und wer aus echter(!) Begeisterung z. B. eine Calatrava, einen Jahreskalender oder einen Worldtimer kauft, der bekommt auch sehr, sehr sicher in ertragbarer Zeit eine Aquanaut oder Nautilus. Zwischendurch noch ein paar Besuche beim Konzi um Zubehör zu kaufen, sich über die neusten Modelle informieren usw. usw., dann verbessert/festigt sich die Beziehung und sie wird wahrscheinlich langjährig erfolgreich sein und beiden Seiten Spaß machen.

Zur „Bewerbung“ bei Repetitionen:
Meiner Kenntnis ist die Bewerbung leicht zu meistern. Es sind Fragen zur eigenen Erfahrung mit mechanischen Uhren zu beantworten. Des Weiteren sollte man vermutlich 1-2 normale Pateks haben. Mehr nicht. Dann bekommt vermutlich jeder - mit entsprechender Wartezeit - seine Repetition.
Wer bekommt sie nicht:
- Jemand, der bisher noch nie eine mechanische Uhr hatte.
- Jemand, der einfach nur viel Geld hat, aber keinerlei Leidenschaft für das Produkt.

Zusammengefasst: Wer PP in seiner ganzen Vielfalt wirklich mag, ist bei der Marke bestens aufgehoben. Es gilt, den richtigen Konzi zu finden und sich halbwegs vernünftig zu verhalten.

Edit: Ich bin für PP-Verhältnisse ein sehr kleiner Kunde. Aber meine Überzeugung für die Marke, mein Enthusiasmus, ist riesengroß. Das spürt mein Konzi, das spürt sogar schon PP München, und so werde ich akzeptiert und wertgeschätzt, auch wenn ich umsatzmäßig wohl nie der größte Kunde werden kann.

Überzeugte Grüße eines echten PP-Fanboys,
Christian

Nochmal Edit: Bin ich blind vor Liebe und renne allem hinterher, was Patek so macht? Nein, ich bleibe kritisch. Ein paar Modelle und Neuentwicklungen sagen mir z. B. gar nicht zu und ich denke sogar, dass sie nicht recht zu PP passen (z. B. der große Aqua Chrono). Aber das ist nur meine individuelle Meinung und wahrscheinlich ein anderes Thema...