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  1. #1
    Administrator Avatar von PCS
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    Krone: Links! - Wer kennt sie nicht, die herrlichen Vintage Chrono-Matic...

    ... gleich sechs von ihnen gibt es in der kommenden Dr. Crott Auktion zu sehen. Doch das war noch nicht alles an Vintage Breitling.

    Viel Spaß mit der heutigen Übersicht: https://www.luxify.de/chrono-matic-c...zum-verlieben/










    Gruß Percy



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  2. #2
    PREMIUM MEMBER Avatar von ROLlingEXport
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    Danke fürs Zeigen, Percy!
    Beiden Navitimer 1806 haben einen schwarzen Punkt bei 3Uhr. Wurde ein übliches Gehäuse verwendet, für die Krone auf der linken Seite ein Loch gebohrt und rechts verschlossen? Oder ist das ein Ventil?
    herzliche Grüße, Friedrich

  3. #3
    Day-Date Avatar von hallolo
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    Es ist kein Ventil, nur ein Verschlußstopfen.

    Im Grunde sind das uhrmacherisch tolle Uhren für kleines Geld. Für mich gibt es keinerlei Grund, warum Breitling insbesondere mit deren Modellen aus den 60ern und 70ern so unterrepräsentiert wegkommen. Ich mag die.
    Life is good, Michael

    Sie sollten ein Buch schreiben Carlos, Sie haben der Welt viel zu sagen

  4. #4
    Administrator Avatar von PCS
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    Michael, ganz meine Meinung. Finde die mindestens so spannend wie die alten Heuers und sie sind meines Erachtens (noch) recht unterbewertet.

    Friedrich: bin mir nicht 100% sicher aber ich denke, dass die Gehäuse ursprünglich für ein Handaufzugskaliber mit klassischer Kronenanordnung produziert wurden und dann das entsprechend so verschlossen wurde.
    Gruß Percy



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  5. #5
    Day-Date Avatar von hallolo
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    Zitat Zitat von PCS Beitrag anzeigen
    ...
    Friedrich: bin mir nicht 100% sicher aber ich denke, dass die Gehäuse ursprünglich für ein Handaufzugskaliber mit klassischer Kronenanordnung produziert wurden und dann das entsprechend so verschlossen wurde.
    So muß es gewesen sein.

    Diese habe ich mal vor Jahren von unserem Lieblingshändler aus Ottobrunn bekommen. Seitdem gehen die preislich nur im Krebsgang, wie gesagt, tolle Uhren fürs Geld. Das Bild ist aus der damaligen Anzeige

    2.jpg
    Life is good, Michael

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  6. #6
    Administrator Avatar von PCS
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    Meine erste gute Uhr!



    Hat mein Vater damals neu gekauft. Box und Papers sind beim letzten Umzug auch noch aufgetaucht....
    Gruß Percy



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  7. #7
    Day-Date Avatar von hallolo
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    Deine erste Uhr? Mit 6, zur Einschulung? Respekt !

    Schbass, auch sehr schön. PS: Mal wieder tolle Fotos da oben, Percy
    Life is good, Michael

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  8. #8
    Administrator Avatar von PCS
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    Meine erste "gute" Uhr. Vorher gab's Swatch und Casio, und die allererste hatte nen Schlumpf drauf.
    Gruß Percy



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  9. #9
    680g pures Fleisch! Avatar von GG2801
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    Zitat Zitat von hallolo Beitrag anzeigen
    Es ist kein Ventil, nur ein Verschlußstopfen.

    Im Grunde sind das uhrmacherisch tolle Uhren für kleines Geld. Für mich gibt es keinerlei Grund, warum Breitling insbesondere mit deren Modellen aus den 60ern und 70ern so unterrepräsentiert wegkommen. Ich mag die.
    +1
    Gerald

    Meine Muskeln sind Maschinen,
    Sehnen stählern, Schweiß wie Öl
    Schmutz und Dreck ist wahre Arbeit,
    Schmerz und Tadel wahrer Lohn.

  10. #10
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    Danke, Michael und Percy!

    Zitat Zitat von PCS Beitrag anzeigen
    Michael, ganz meine Meinung. Finde die mindestens so spannend wie die alten Heuers und sie sind meines Erachtens (noch) recht unterbewertet.
    +1 haben auch Ende der 60er Jahre gemeinsam an der Entwicklung eines Chronographenkaliber gearbeitet.
    herzliche Grüße, Friedrich

  11. #11
    PREMIUM MEMBER Avatar von Prof. Rolex
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    Lieber Percy,
    vielen Dank für Deinen schönen Beitrag.

    Nachfolgend erlaube ich mir einige ergänzende Bemerkungen zum Kaliber 11:

    Das Kaliber 11 war eine Gemeinschaftenwicklung der Firmen Breitling, Heuer, Hamilton-Büren und Dubois-Depraz. Es handelt es sich um ein Modulwerk, wobei als Basiswerk das sogenannte Büren Intramatic Kaliber verwendet wurde. Dies war ein vorhandenes Automatikwerk mit einem außermittigen Microrotor, welches bereits in den fünfziger Jahren entwickelt wurde. Für dieses vorhandene Werk wurde dann ein Chronomodul entwickelt, welches werkrückseitig (und nicht wie heute üblich zifferblattseitig) auf das Intramatic-Kaliber aufgesetzt wurde. Da aber durch die werkrückseitige Anordnung des Moduls die Achsen des Minuten- und Stundenzählers durch das Basiskaliber von Büren hindurchgeführt werden mussten und auch die Zugänglichkeit der Unruh für Regulierungszwecke ohne Demontage des Moduls möglich sein sollte, wurde eine Drehung des Intramatic-Kalibers um 180 ° erforderlich. Daher sitzt die Krone beim Kaliber 11 (und den Nachfolgekalibern 12 mit höherer Frequenz und 15 ohne Stundenzähler) auf der linken Seite. Die permanente Sekunde ging durch diese Maßnahme bei den Kalibern 11 und 12 verloren.

    Hier meine Chrono-Matic 2110, die ich 1975 zum Geburtstag von meinem Vater geschenkt bekam:


    Beim Kaliber 15 wurde durch den Wegfall des Stundenzählers zwar Platz für die permanente Sekunde geschaffen, allerdings war dies wohl nur mit einer asymmetrischen Anordnung der permanenten Sekunde (sie liegt bei 10 Uhr) auf dem Zifferblatt möglich.

    Das Chronomodul wurde Anfang der siebziger Jahre nochmals im Handaufzugskaliber Valjoux 7740 eingesetzt. Dort war aber aufgrund der andersartigen Konstruktion des Basiskalibers keine Drehung erforderlich, die Krone sitzt daher rechts und auch eine permanente Sekunde war trotz vorhandenem Stundenzähler realisierbar (siehe nachfolgendes Bild).

    Breitling Navitimer 7806 aus meiner Sammlung mit Kaliber Valjoux 7740:


    Noch eine kurze Anmerkung zu dem schwarzen Verschlußstopfen der „großen“, wasserdichten Navitimer. Die Rechenschieberskala dreht sich im Gegensatz zu den „kleinen“, nicht wasserdichten Navitimern unabhängig vom Glas und nicht mit dem Glas. Dazu ist im Gehäuse der großen Navitimer ein Ritzelantrieb verbaut, der die Lünette mit der der Rechenschieberskala verbindet. Dieser Ritzelantrieb steckt unter dem schwarzen Verschlußstopfen und ist zu Wartungszwecken nach Entfernung des Stopfens zugänglich. Die großen Gehäuse der Navitimer waren grundsätzlich mit einer Bohrung links und rechts versehen, unabhängig vom verbauten Kaliber. Bei der Handaufzugsvariante (Ref. 816) war die Aufzugskrone rechts und der Ritzelantrieb links, bei der Automatikvariante (Ref. 1806) war die Krone links und der Ritzelantrieb rechts. Gleiches gilt natürlich auch für die entsprechenden Cosmonaute-Varianten (Ref 819 bzw. 1809).

    Gruß
    Matthias
    The difference between men and boys is the price of their toys.

  12. #12
    Administrator Avatar von PCS
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    Aaaaaah!!!

    Danke Matthias!
    Gruß Percy



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  13. #13
    PREMIUM MEMBER Avatar von ROLlingEXport
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    Danke, Matthias! Sehr aufschlussreich und interessant
    herzliche Grüße, Friedrich

  14. #14
    Freccione Avatar von ligthning
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    Passt vielleicht auch an diese Stelle. Die Ref. 819 (24-Std. Cosmonaute) war 1970 meine erste "gute" Uhr. Hab sie leider nicht mehr, aber die Papiere und eine alte Preisliste sind noch da ....
    1972 kam dann die 1808 (Chronomatic). Beide damals in der Schweiz gekauft, die Listenpreise waren dank günstigem Wechselkurs sehr viel günstiger. Good old times ....



    LG Helmut

  15. #15
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    Cool!!!
    Gruß Percy



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  16. #16
    Freccione Avatar von ligthning
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    Hier noch die Papiere und zeitgenössische Bewerbung der damals neuen Chronomatic ..... "Für Männer die in die Vollen gehen"

    LG Helmut

  17. #17
    Freccione Avatar von ligthning
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    Und so schaut das Remake von 2009 aus. Der Wartungsstopfen auf der rechten Seite ist auch noch da - nun allerdings aus glänzendem Metall, statt aus dem schwarzen Kunststoff, der damals schon zerbröckelte und regelmässig ersetzt werden musste.
    Gibt es eigentlich heute noch Ersatzteile für die alten Spiegeleier? Z.B. die so kratzanfällige Lünette aus lackiertem Alu oder diese Kunstoffstopfen?

    LG Helmut

  18. #18
    Administrator Avatar von PCS
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    Wow! Das Remake kannte ich gar nicht..
    Gruß Percy



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  19. #19
    Freccione Avatar von ligthning
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    Sie hat nicht mehr viel wrist-time, aber auf jeden Fall Bestandsschutz. Wie schon gesagt: Mindestens eine Breitling gehört ins Portfolio, dafür ist die Historie der Marke und meine Affinität zur Fliegerei zu groß. Mit verschiedenen Bändern (braunes Kalbsleder, rot-braunes Kroko, schwarzes Gummi und glänzendem Stahlband) zudem recht flexibel im Einsatz

    Geändert von ligthning (30.11.2018 um 23:56 Uhr)
    LG Helmut

  20. #20
    Administrator Avatar von PCS
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    Ich find die sensationell....
    Gruß Percy



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