Original von PCS
VR6. Is doch Reihe, Mensch!
Stimmt nicht, solltest Du besser wissen als Besitzer. Oer man hat Dich übers Ohr gehauen.

"Eine weitere Neuheit in der Kompaktklasse war der Einbau eines Sechszylindermotors in Querlage in den relativ schmalen Motorraum des Golf III. Es handelt sich allerdings nicht um einen klassischen V-Motor mit einem Zylinderwinkel von 90 oder 60 Grad. Der VR6 war mit seinem Zylinderwinkel von 15 Grad eine Mischung aus einem V- und Reihenmotor. Gegenüber einem normalen V-Motor besitzt das VR-Konzept nur einen Zylinderkopf und einen einfach zu bearbeitenden Motorblock, jedoch eine - genau wie ein Reihenmotor - siebenfach gelagerte Kurbelwelle. Die Nachteile sind relativ komplizierte Kettenführungen und sehr geringe Abstände zwischen den Zylindern. Die Wände zwischen den Zylindern lassen Hubraumerweiterungen nur in bestimmten Grenzen zu. Bereits im Golf III löste der VR6-Motor den 16-Ventil-Motor mit 2 Liter Hubraum ab. Es gab einen 2.8 VR6 mit 128 kW und einen nur mit Allradantrieb lieferbaren 2.9 VR6 mit 140 kW (190 PS). Ab dem Golf IV hieß der VR6-Motor aus marketingtechnischen Gründen V6, die Ventilzahl wurde von 12 auf 24 (4 Ventile pro Zylinder) erhöht und die Leistung wuchs von 140 kW auf 150 kW (204 PS). Das Grundkonzept des VR-Motors blieb aber dasselbe.

Dieses fand auch beim V5 (2.3 V5) Anwendung, der im Prinzip ein um einen Zylinder reduzierter 2.8-l-VR6 mit zwei Ventilen pro Zylinder war und im Golf IV und Bora angeboten wurde. Diesen Motor gab es parallel zum vierzylindrigen 1.8 Turbo, beide leisteten 110 kW (150 PS). Das gilt auch für den Passat (3B), wo er unter der Bezeichnung VR5 angeboten wurde. Ab dem Modelljahr 2001 wurde der V5 mit vier statt bisher zwei Ventilen pro Zylinder angeboten, die Leistung wuchs dadurch auf 125 kW (170 PS)."

(Quelle: Wikipedia )
Also nix halbes und nix ganzes, auf keinen Fall ein Reihen-6-Zylinder!