Ich kenne so eine Situation aus dem letzten Sommer.
Ich kam dienstlich mit einem Unternehmer zusammen, der mich nach der eigentlichen „Arbeit“ auf einen Kaffee einlud. Ich lehne so etwas eher ab, aber dieser Zeitgenosse erschien mir durchaus sympathisch (obwohl er eine Batman trug ) und so ließ ich mich darauf ein. Nach etwas Smalltalk kam er zur Sache, also zu seiner Uhr - wie toll und wie schwer zu bekommen. Ich erklärte ihm, daß mir Rolex durchaus ein Begriff sei, ich aber eher (Neo-)Vintage fixiert sei und mit den neuen Keramikmodellen nichts anfangen kann. Er wollte dann unbedingt meine 1675 sehen (die ich am USA-Reiskorn-Jubilé trug) und eröffnete mir, daß er großes Interesse hätte, seine Uhr gegen meine zu tauschen, ob nicht vielleicht doch Interesse bestände und über Geld könnte man ja schließlich auch noch reden (Unternehmer halt). Ich mußte mich dann nachdrücklich dagegen verwehren und fand die Situation etwas unangenehm. Es sollte dann auch nicht mehr beim Kaffee bleiben (er drängte mich auf eine weitere Bestellung), so daß ich die Notbremse zog und mich verabschiedete. Als Rat gab ich ihm aber noch den freundlichen Hinweis auf einschlägige Fachforen und deren SC‘s.

Was ich damit sagen will – am Ende hat doch jeder genug Selbstbestimmung zu entscheiden, einen Deal zu machen oder nicht. Wenn es im Falle Leroy‘s gelungen ist – Glück gehabt.

Beste Grüße
Dirk