Ich finde die Idee gut. Vor allem, dass erst die ganz Kuh verkauft sein muss, bevor man sie schlachtet.

Ein Bekannter von mir züchtet Angusrinder. Muttertierhaltung, ganzjährig auf der Weide ohne Kraftfutter und Antibiotika, geschlachtet wird im eigenen Schlachthaus.
Wirklich alles top, aber das Problem ist, die Gastro will zu 98% nur Filet und Roastbeef. Privatleute eigentlich auch, wobei man da merkt, dass die Leute durch den Grillboom auch wieder andere Steak-Cuts oder mal eine Brust oder so wollen.

Ich würde die Schuld an dem Ganzen aber nicht unbedingt dem Verbraucher geben. Klar, manchen Leuten ist egal, woher Ihre Nahrungsmittel kommen, aber viele können sich sowas auch einfach nicht leisten. Da hatte ich auch schon heiße Diskussionen mit manchen Slowfood-Leuten. Aber das führt jetzt zu weit vom Thema weg.