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Thema: DER ASTON-THREAD
Hybrid-Darstellung
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29.01.2018, 21:19 #1
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29.01.2018, 21:30 #2Double-Red
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Also mir sind Rundenzeiten sowasvon schnurzegal.... Ich möchte meine Astonen und die Fahrt durch die Landschaft zu schönen Zielen genießen...


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29.01.2018, 21:49 #3Double-Red
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Ich bin hier falsch mit meinen Milka Kühen
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31.01.2018, 03:13 #4
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29.01.2018, 21:53 #5
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30.01.2018, 11:13 #6ehemaliges mitgliedGast
Eigentlich geht es, jedenfalls in meinen Augen um folgendes: Die Engländer haben tolle Marken, an erster Stelle Aston Martin aber auch Morgan, Lotus, Jaguar und TVR um nur ein paar zu nennen. Wirtschaftlich geht es denen aber allen nicht gut. TVR ist schon passe, was ich wirklich schade finde. Woran liegt das also und was kann man ändern? Der Sportwagenmarkt ist nicht so groß und die Degression der Kosten über die Stückzahlen spielt eine große Rolle. M.E. reicht es da nicht sich von den Wettbewerbern nur über das Design abzugrenzen. Lotus und Morgan bedienen Nischen aber dafür ist AM und Jaguar schon zu groß.
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30.01.2018, 16:09 #7
TVR gibt es doch wieder und zwar better than ever. Der neue Griffith mit Gordon Murrays iStream Carbon Chassis und Cosworth V8 ist in meinen Augen der coolste Sportwagen des Jahres. Die 500 Launch Editions sind bereits ausverkauft.
Ansonsten kann man ja kaum noch von einer britischen Autoindustrie sprechen. Mit dem Bankrott und der Verstaatlichung von British Leyland in den 70ern ging es im Grunde stetig bergab. Außer Morgan, TVR und McLaren fällt mir grad kein bekannter Sportwagenhersteller ein, der noch in englischer Hand ist. Letzt genannte Marke dafür aber mit beispiellosem Erfolg. In Woking baut man keine zehn Jahre Serienautos und verkauft davon mittlerweile ebenso viele wie Lamborghini. In den Augen mancher besser als ein vergleichbarer Porsche oder Ferrari.
England ist vielleicht nicht mehr ein derartiger Hort für Innovation und Talent im Motorsport wie früher. Aber immer mal wieder beweisen sie, wie gut sie es noch können
Ciao, Carlo
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30.01.2018, 16:20 #8PREMIUM MEMBER
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Dafür sind Engländer heute auch nicht mehr die wahren Italiener und „handbuilt in England“ mehr Versprechen und weniger Drohung

Jaguar will der britische BMW werden und kein Exot mehr sein. Aston Martin aber hat sich in meinen Augen äußerst geschickt eine eigene Nische eingerichtet. Nicht so sportlich, wie Ferrari / Lamborghini / McLaren / Porsche, nicht so behäbig wie Rolls Royce und Bentley, cool, aber elegant - mir fällt es schwer, überhaupt einen Konkurrenten zu AM zu nennen. Ich finde AMs Angebot gut abgegrenzt. Die Technologiepartnerschaft mit Daimler (not of Britain) hilft, die geschaffene Nische zu erhalten. Was AM angeht, bin ich zuversichtlich.
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30.01.2018, 17:41 #9
Max ich bin ein weiteres mal deiner Meinung.

Am ehesten sehe ich als Konkurrenz zu einem AM tatsächlich noch einen SL65 etc. Der vereint ebenfalls nicht zu extreme Sportlichkeit mit einem Schuss Flair und Noblesse, wenn auch ein (aktueller) SL für mich niemals an die Aura einens AM drankommt.
Somit hat sich AM seinen Kooperationspartner geschickt gewählt.
Ansonsten sehe ich höchstens noch Maserati in einem ähnlichen Wettbewerbsumfeld.Durch Teilen von Leidenschaft wird sie nicht kleiner sondern größer.....
LG Roland
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30.01.2018, 17:46 #10PREMIUM MEMBER
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Über Maserati habe ich beim Schreiben auch kurz nachgedacht, aber die entwickeln sich auch zunehmend Jaguar-mäßig und wollen lieber BMW, Daimler und Audi Kunden abwerben.
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30.01.2018, 18:28 #11
Nach meiner Meinung koennte AM noch etwas sportlicher werden und etwas mehr eigenstaendiges Design und Charakter zeigen.
Gruss,
Bernhard
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30.01.2018, 18:52 #12
Bei der Konkurrenz denken die meisten Kunden vermutlich gar nicht in solch eng gesteckten Kategorien. Alles für um die 200k womit man zu zweit für ein Wochenede von Hamburg nach München brezeln und noch ne Tasche auf die Rückbank feuern kann, kommt in Frage. 911 Turbo, Portofino und der neue Conti GT sind sicher die direktesten Konkurrenten zum DB11. Auffällig wie nah diese Autos preislich zusammen gerückt sind. Wenn's bissi billiger sein darf ein S63 Coupe oder man legt was drauf und zieht sich den kleinen Lusso T.
Ansonsten finde ich aber auch, dass Aston sich sehr gut positioniert. Abgesehen davon, dass mir optisch nicht alles gefällt, scheint man mit dem DB11 endlich wieder genau die Position zu besetzen, in die ein Aston Martin gehört
Ciao, Carlo
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30.01.2018, 21:29 #13Double-Red
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Teile deine Meinung bedingt Carlo..... WE zu zweit und Reisetasche, ja. Aber nicht die volle Autobahn und nicht Vmax ausreizen. Pässe, Landstraße und Küste genießen, auch mal überholen können ohne gleich ins schwitzen zu geraten. Aber Stau auf der A7 - no. Das überlasse ich anderen. Für diese Strecken gibt es Flugzeuge...
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30.01.2018, 21:58 #14
Na gut, so ist das heutzutage. Früher wählte der Mann von Welt noch einen Gran Turismo, um standesgemäß von Knightsbridge nach Gstaad oder Antibes zu reisen. Mittlerweile ist eine Limousine bei Bedarf auch Sportwagen und jeder Student kommt für 99,- Euro in drei Stunden überall hin.
Hier, noch ein Hauch von altem Flair, im nach wie vor coolsten Aston ever.
Ciao, Carlo
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30.01.2018, 22:58 #15Double-Red
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Ja, ich weiß, ich lebe noch in den guten(?), alten Zeiten....
Eigentlich ist mir schon der Rapide viel zu modern....
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30.01.2018, 23:18 #16Double-Red
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31.01.2018, 11:23 #17Double-Red
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Jepp, sagt sogar meine junge Postbotin
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02.02.2018, 11:11 #18Daytona
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Kurze Zwischenfrage Carlo, warum machst du die nationale Autoindustrie an der Eigentümerstruktur fest? Ich würde Lotus absolut als Teil der englischen Autoindustrie sehen. Auch Mini und Rolls Royce gehört für mich dazu, da in GB produziert wird. Genauso wie Volvo weiter Teil bzw. die schwedische Autoindustrie ist.
Überspitzt gesagt: Daimler ist trotz eines großen Anteils ausländischer Eigentümer Teil der deutschen Autoindustrie.
Klar ist die britische Autoindustrie längst nicht mehr das was sie mal war. So tot wie sie aber manchmal geredet wird, ist sie auch nicht. Siehe bspw. die Standorte der F1 Teams oder die von dir genannte Erfolgsgeschichte von McLaren.
Ich freue mich über britische Autos, da ich den Charme mag. Auch die Unvollkommenheiten. Ja, bei der Elise muss man die Batterie manchmal abklemmen, dann funktionieren alle (warn-)Lämpchen im Cockpit wieder richtig. Auch sollte ein ctec immer in der Garage liegen, sonst ist die Batterie bald leer. Aber trotzdem machen die Autos einfach Spaß
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02.02.2018, 11:55 #19Submariner
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LUCAS der Gott der Finsterniss
auch mein Continental T hängt immer am Ctec trotz Batteriehauptschalter im Kofferraum (haben alle RR und B ) aber Motormanagment - Alarmanlage und Türöffner laufen am Hauptschalter vorbei. Dem Charme des Imperfekten bei englischen Fahrzeugen kann man sich nur schwerlich entziehen, auch gewisse technische Lösungen im Motorenbau sowie Bremssystem muten im ersten Moment skuril und wenig rational an, jedoch nach längerem Studium der Abläufe sieht man erst wie genial diese doch sind.
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02.02.2018, 16:11 #20
Ja, die von dir genannten Marken besitzen zweifellos britische DNA und werden auch teilweise noch in England gebaut. Aber frag mal einen Engländer und du bekommst etwas vom "Ausverkauf" der englischen Automobilindustrie zu hören. Nicht ganz zu unrecht, in Italien, Frankreich und natürlich Deutschland hat man besser auf die eigene "Motor Industry" acht gegeben.
Die Briten waren Vorreiter der Industrialisierung und sind zweifellos eine der großen Autonationen. Einst beherbergte man ein Kosmos mit dutzenden Marken und war lange Zeit Exportweltmeister. Die Briten sind maßgeblich für den Erhalt und Aufstieg von VW verantwortlich gewesen. Und heute kann der durchschnittliche Brite im Grunde kein britisches Auto mehr kaufen, das von einer britischen Firma in England produziert wird. Das ist schon bissi schade.
Anyway, was es mal gab und auch was es heute noch unter britischem Namen und mit britischem Flair gibt, sind oft wunderbare Autos
Ciao, Carlo
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