CDs rippen kann man machen und sich so aus der zusammengetregenen Sammlung den Soundtrack seines Lebens extrahieren - und endlich den Schrott entsorgen, den man meistens pro CD mitkaufen mußte, um die 1-2 guten Lieder zu bekommen. Das ist ein lustiger Prozess, weil man echt nochmal in die Tiefen des eigenen Musikgeschmacks und der eigenen musikalischen Entwicklung eintaucht und viele Flashbacks hat. Man kann es aber auch sein lassen, weil Dienste wie Spotify oder Deezer echt mitunter erstaunlichen Tiefgang haben.

Ich habe hier geteilt zwischen Musik, die ich echt gern in guter Qualität höre und Musik, die ich halt höre. Letzteres hab ich seinerzeit ganz banal von CD auf den Mac gezogen, direkt über das eingebaute Laufwerk. Die CDs dann für Cents in Richtung Momox geschnippt. Die CDs, die ich gern bewußt gehört habe und eigentlich alles, was so bissi Vorbereitung voraussetzt, also das ganze Jazz-Zeugs und die Klassik, hab ich auf CD behalten. Ich bilde mir ein, daß die Qualität besser ist und ich mag das zudem gern, bewußt eine Platte rauszuholen und aufzulegen.

Bei meiner Anlage hab ich dann einfach einen Apple Airplay an den Aux-Eingang meiner bestehenden alten, aber guten Anlage angeschlossen und kann jetzt problemlos altes und neues über bestehendes abspielen. Der einzig nötige Invest war ein Apple Airport Express für unter 100,-, die alte Anlage kann wie gehabt weiterbetrieben werden. Der Qualitätsunterschied ist da, aber tolerabel.