KS-Tools ist ein "Label-Vertriebs-Unternehmen" mit zusammengewürfelten Produkten aus Fernostproduktion. Okay, aber längst nicht so gut wie die Omnipräsenz des Markennamens suggeriert.
Proxxon ist sehr gute Baumarktqualität mit teilweise sehr hochwertigen und interessanten Produkten wie etwa der Knarre mit Drehgriff (Fernost-Patent, daher bei keinem der großen deutschen Marken zu finden).
Wera ist ein deutsches Traditionsunternehmen, wie auch Stahlwille, Hazet, Gedore. Diese haben teilweise noch Discounter-Subs wie Carolus (Gedore) oder Vigor (Hazet) am Start.
Die Qualitätsmarken haben ihre Steckenpferde (auch wegen ihrer Patente), etwa steht Gedore schon immer für Schraubenschlüssel und seit ein paar jahrzehnten für Drehmomenttechnik (damals durch Zukauf der Firma Rahsol), Wera bis heute für top Schraubendreher, Hazet für ein sehr gutes Gesamtpaket insbesondere für die Automobilindustrie.
Im Heim- und Hobbybereich wird man mit allen genannten Marken sicher nichts falsch machen. Viel ist halt auch persönliche Überzeugung ob man halt lieber BMW mag oder doch lieber Audi oder Mercedes Mensch ist.
Ich habe viel zusammengewürfeltes, weil mich nicht jedes Produkt von einem der genannten Premiumhersteller überzeugt hat. Das hat für mich viel mit Haptik aber auch P/L und Einsatzzeiten zu tun.
Würth ist wie KS-Tools und ähnliche in dem Sinne kein Hersteller, sondern ein Vertrieb. Allerdings kaufen die, im Gegensatz zu den meisten anderen, bei den Premiumherstellern ein. Ob das den Preis für Einzelprodukte allerdings rechtfertigt, muss jeder selbst wissen.
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16.04.2017, 11:40 #1GMT-Master
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Geändert von Copland (16.04.2017 um 11:46 Uhr)
Grüße,
Jan
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17.04.2017, 13:52 #2
Wera macht prima Sachen, ich habe selbst einiges davon, aber die Produktion ist inzwischen wohl hauptsächlich in Bystrice in Mähren/Tschechien. Die Verwaltung ist noch in Deutschland, aber den Ruf vom "deutschen Traditionsunternehmen" hat das für mich nicht mehr. Es gibt leider nicht mehr allzuviele Firmen, die auch noch hierzulande produzieren. Die Lohnkosten sind wohl zu hoch, wobei ich mir die Frage stelle, wie viel das pro Werkzeug ausmacht bei einer hauptsächlich maschinellen Fertigung und ob der Kunde nicht auch noch 1-5 Euro bereit wäre, mehr zu zahlen für Werkzeug "Made in Germany". Trigema schafft das als Kleidungshersteller auch und vermarktet das ja auch positiv.
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