Ging so. Überwältigt war ich nicht, aber gut unterhalten.

Spannend war es auf jeden Fall, und die Blenden zwischen den Zeitebenen waren brilliant gemacht.
Interessant ist die Darstellung von Waschke als einsamen Wolf (der er eigentlich schon immer war), nun ohne Protagonistin.
Bin gespannt, wie dieser Faden weiter gesponnen wird. Da sollte es mehr Reibungspunkte geben.
Die Story hingegen fand ich jetzt - vor allem durch die vielschichtigen emotionalen Verwicklungen unter doch sehr unterschiedlichen Charakteren - eher ein bisschen weit hergeholt.
Die Darstellung eines schwulen (bi?) Kommissars in Berlin (!) empfinde ich jetzt persönlich als durchaus zeitgemäß. Das passt schon.

Die Auflösung erinnerte mich ein wenig an die Sherlock Holmes Geschichten, die ich als Kind verschlungen habe. Durchaus amüsant.