Ich hege ja durchaus Sympathien für LV, aber bei sowas frage ich mich dann doch ob die das ernst meinen.
Sie müssen doch bei der Afterhour beim Brainstorming zusammensitzen und sich kringelig lachen und dann nimmt der Praktikant die lustig gezeichneten Spaßentwürfe mit und gibt sie nicht in den Papierkorb sondern versehentlich in die Produktion.
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie da so ein Entwurf einer solcher Kollektion abläuft.
Sagt da einer "Hey, wie können wir mehr Geld machen? Was haben wir noch nicht gebracht, gebrandet oder sonstwie verwurstet?" und der nächste nippt am Kaffee und sagt "Warum machen wir nicht einfach mal Figuren in verschiedenener Größer und nehmen einen vollig illusorischen Preis? So wie der Jeff Koons." und dann schlagen sich alle an den Kopf und sagen "warum sind wir da noch nicht früher drauf gekommen? Welches Tier nehmen Ente? Alle gut mit Ente? Super! Wer schreibt die Minutes?"
Aber ernsthaft den Move kann ich nicht verstehen.
Normal haut LV ja ihr Logo auf alles möglich drauf. Aber es ist ja meistens mit Livestyle verbunden und fast immer irgendwie am Körper tragbar, ein Accessiore oder halt ein Koffer. Aber Figuren, welche nix können, nix machen und nirgends angehängt werden können?
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Thema: Louis Vuitton, der Dritte
Hybrid-Darstellung
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08.09.2020, 13:04 #1There is no Exit, Sir.
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08.09.2020, 14:20 #2Yacht-Master
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Nun, neben den "normalen" Kollektionen (m.E. zweimal jährlich) gibt es noch die Kollaborationen, z. B. mit Supreme und jetzt eben mit Nigo. Und je abgedrehter der Artistic Director ist, desto "verrückter" werden die Kreationen. Das sieht man vor allem an der neuen Kollektion, die in Shanghai und vor kurzem auch in Tokio vorgestellt wurde. Aber wie dem auch sei, die Marke bleibt in aller Munde.
Viele Grüße,
Matthias






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