Einer Uhrenkrise wird man durch Ausbau von Modellen und Besetzen von Nischen jedenfalls besser bewältigen können als wenn ich Modelle einstampfe und den Interessenten Kaufanreize entziehe.

Mehr Umsatz macht man nur in dem man mehr Möglichkeiten bietet und Rolex hat ja auch gar kein Interesse daran, Uhren nach End of Production hypen zu lassen, denn daran verdient man ja nichts mit. Aber es gibt genug Mitglieder hier, die mehr Uhren haben und sich freuen, Ihre Sammlung mit einem neuen Modell schmücken zu können. Ergo muss ich bei einem schwächelnden Markt neue Kaufimpulse setzen und das macht man mit neuen Modellen oder Varianten (siehe BLNR, wo man die GMT wieder mächtig aktiviert hat oder die Cameron-Deepsea in ähnlicher weise).

Dieses Jahr ist Seadweller Jubiläum - da wird man was schönes, aber teureres aus dem Ärmel zaubern. Mal sehen ob man noch andere Modelle neu überarbeitet oder Zifferblätter etc. anbietet, die es noch nicht gab. Eingestellt worden ist in letzter Zeit fast nichts, außer Zifferblattvarianten bei der Milgauss. Und die Varianten pro Modell übersichtlich zu halten ist durchaus sinnvoll.

Außerdem muss man als Hersteller ja nicht jedes Jahr gleich viel Neuigkeiten haben. In einer schwächeren Periode kann man auch mal Innovationen zurück halten um das Pulver nicht leichtfertig zu verschießen.

Man darf gespannt sein.