Dieser Thread verleitet zu Aktionismus, Robert - zumindest die Schlüsse, die daraus gezogen werden
Ich fasse das mal für mich zusammen:
- Weltweit gibt es ~6000 Downloads der betroffenen Software
- Die betroffene Software ist ein Nischenprodukt, welches zu 50% von Bastlern und zu 50% von Anwendern mit halblegalen Absichten verwendet wird. Ich nehme mal an, dass genau diese Klientel sowieso Sicherheitsprobleme hat - aber eben auch besonders sensibel für das Thema ist
- Die Presse hat ein massives Interesse daran, das Thema an die grosse Glocke zu hängen, denn leider gibts ja nichts virenrelevantes über OS X zu schreiben.
- Angst ist immer ein gutes Thema
- Seit Jahren gibt es in regelmässigen Abständen immer wieder das OS X Virenthema. Seit Jahren passiert nichts!
Ist es nun harte Lobby-Arbeit, Verbreitung von Angst, Geilheit nach News, das kommerzielle Interesse von Virenherstellern, das Interesse von Mitbewerbern oder alles zusammen, eines ist klar: Das Virenthema hat bei MS und Apple eine komplett andere Dimension. Jeder, der sich etwas mit der Architektur von Betriebssystemen beschäftigt weiss, dass es bei Windows ein systemimmanentes Problem gibt und Apples System V UNIX genau diese Architekturprobleme nicht hat.
Andreas hat recht, wenn er sagt, dass diese Art von Malware eigentlich OS unabhängig ist, denn es geht darum, dass Anwender eben explizit einem Angreifer sagen: "Ja, niste dich bei mir ein. Ich gebe dir die Erlaubnis dazu und mache das bitte am besten auch noch mit Root-Privilegien!"
Apples Architektur schützt uns also erst einmal davor "von der Brücke zu fallen". Wer allerdings "explizit springt", dem kann kaum geholfen werden
Imho ist das Grundproblem eben der User, dem Werkzeuge in die Hand gegeben werden, die er im Grunde nicht versteht - und, noch schlimmer, der Meinung ist, die Dinge im Griff zu haben!
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10.03.2016, 09:42 #1Gesperrter User
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Geändert von 21prozent (10.03.2016 um 09:47 Uhr)
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10.03.2016, 12:42 #2
Der Thread verleitet m.e. nur dort zu Aktionsnismus, wo er auch angebracht ist. Wer noch kein regelmäßiges Backup macht, und das Backupmedium vom System getrennt aufbewahrt, der tut gut daran sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das ist völlig unabhängig von der aktuellen Situation eine gute Idee, weil Malware ja nicht der einzige Feind der Daten ist.
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Beste Grüße, Andreas
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So mache ich es jedenfalls - habe aber in Sachen PC eher zwei linke Daumen.
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