Das ist der Punkt. Wenn VW im US-Markt spielen will, müssen sie sich an die Regeln halten, wie eben überall auf der Welt. Die Regeln waren auch von vornherein bekannt und ich glaube auch tatsächlich nicht, dass alle behumsen, sondern nur einige. Im freiwilligen Spiel erst gegen die Regeln zu verstoßen und sie hinterher als unfair kritisieren, nachdem man sie vorher schweigend hinnahm und nur scheinbar einzuhalten versuchte, ist ein bisschen billig.
Aus Governance & Compliance Sicht wäre natürlich spannend zu wissen, wie es dazu kommen konnte. Es stellt sich auch die Frage, in welcher Ebene die Entscheidung dazu getroffen wurde.
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Thema: Corporate Governance
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25.09.2015, 22:45 #1PREMIUM MEMBER
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25.09.2015, 23:15 #2
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26.09.2015, 07:54 #3
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26.09.2015, 08:29 #4
Wenn ich einmal eine Analogie zu Max' großem Erfahrungsbericht herstelle und (jetzt ausdrücklich) spekuliere: Da hat ein Team von Ingenieuren den Auftrag bekommen, einen Motor für den amerikanischen Markt fit zu machen. Das wäre mit hohem technischen Aufwand und entsprechender Entwicklungszeit möglich gewesen. Unter dem Druck von oben hat man stattdessen eine Software programmiert, das ging schneller und sie lässt sich millionenfach kopieren ohne weitere Kosten. Das Team hat seine Ziele nicht nur erfüllt, es hat outperformed. Damit natürlich auch die Manager, die nach oben lediglich Vollzug gemeldet haben.
Ist so etwas denkbar?





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