Es gibt nirgendwo 100%ige Sicherheit bzw. dessen Gegenstück, das Null-Risiko! Alles ist letztendlich die Frage nach dem Worst-Case und der Wahrscheinlichkeit dass dieser Eintritt. Einlagesicherheit ist eher was für das "gute Gefühl" und für den Einzelfall. Ein solcher Einzelfall einer ins Straucheln geratenen Bank kommt jedoch meistens nicht dazu, vom ELS Gebrauch zu machen, weil man vorher aus Imagegründen eher fusioniert. Bei größeren Problemen in der Bandenlandschaft wären alle drei Einlagensicherungssysteme viel zu wenige kapitalisiert. Beispiel Gefällig? Die Commerzbank - immerhin Deutschlands zweitgrößte Privatbank - wäre seit 2008 bereits nicht mehr existent. Wer hat geholfen? Nicht das Einlagensicherungssystem! Das hatte nicht mal ansatzweise die Mittel! Am Ende war es der Staat, der den Laden rausgeboxt hat.
Also lieber TS: Für das "gute Gefühl" solltest Du also jeweils 100k auf mehrere Banken verteilen. Damit treibst Du freilich gleichzeitig den garantierten Verlust voran, da die Kaufkraft weitaus schneller schwindet als es die aktuellen Zinsen ausgleichen könnten. Wie Du Werterhalt sicherstellen könntest, würde hier den Rahmen sprengen und war ja auch nicht Deine Frage. Und über Wertentwicklung haben wir auch noch nicht gesprochen. Du bist/warst selbstständig, hast also fleißig für Dein Geld gearbeitet. Ich finde, das eigene Geld sollte es einem gleich tun und mindestens genauso fleißig für einen selber arbeiten.![]()
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Thema: BVR Einlagensicherung
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25.08.2015, 06:32 #16
Geändert von mactuch (25.08.2015 um 06:34 Uhr)
Nicht das Erzählte reicht - nur das Erreichte zählt!
Beste Grüße,
Matthias
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Einlagensicherung - Österreich
Von vandehölln im Forum Off TopicAntworten: 8Letzter Beitrag: 16.08.2011, 10:18




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