Original von Donluigi
Andreas: ich weiß ja nicht, was für Stundenlöhne du so aufrufst, aber meine Meisterstunde kostet 40,-, die meines Uhrmachers auch. Nix am Finanzamt vorbei, ohne Rechnung laß ich garnichts an meinen Uhren machen.

Tobias,

Rechnungen schreiben und Rechnungen verbuchen sind zwei verschieden Tätigkeiten, die nicht zwingend in einem und dem selben Betrieb auch ausgeführt werden...

Da ich kein Meister im Handwerk bin, möchte ich nicht über meine Stundensätze diskutieren, nur soviel sei gesagt, das die steigenden Uhrenpreise und Servicepreise, damit begründet werden, das die Löhne der Uhrmacher gestiegen sind....finde ich, was das Handwerk angeht, auch lächerlich. Ist aber so von den Herstellern auf der Baselworld begründet und verkündet worden...

Die Servicesätze sind keine Erfindung meiner lebhaften Phantasie, sondern aus den Reparaturpreislisten der Hersteller entnommen...Die obrigen Angaben stammen aus 2002...soviel zum Thema Geld...

Aber das tut der Sache keinen Abbruch, auch der Handwerksmeister, verschenkt kein Geld und 40,00 € / Std. sind nicht aktuell...

Das machen einige um zu überleben, aber nicht um zu leben...

Subunternehmerische Tätigkeiten werden mit Netto 30-40 Euro in Rechnung gestellt...

Brutto Meisterlöhne sind mit 70-80 Euro zu verrechnen

Für den Raum: München eher etwas höher, wie Frankfurt...o.g. Zahlen entsprechen den Raum D`dorf...

Das Handwerksmeister Stundensätze heruntersetzen, ist jedem selber überlassen, ob er dann allerdings auch bereit ist und kann, auch die selbige Leistung zu erbringen, das gebe ich mal zu bedenken, denn wo kein Verdienst, da kein Leben, dann besser den Betrieb schließen...denn die Untätigen in der BRD sind bessergestellt, als die Tätigen auf 40,00 € Basis...

Mal so, ohne ins Detail zu gehen...


Frohes Schaffen...Gruß Andreas