Rolex ist meiner Meinung nach eine Manufaktur, weil diese für mich folgende Kriterien erfüllt, die einen Uhrenhersteller für mich zur Manufaktur machen:

- Komplett eigenständige Kaliber, welche ich in keiner anderen Uhrenmarken finde.
- Die Kaliber sind eigenständig Entwicklungen des Hauses und haben kein eingekauftes Basiskaliber, auf dem sie aufbauen.
- Kein oder nur sehr, sehr begrenzter Einsatz von Fremduhrenteilen. (Wenn ein Hersteller mal ein gewöhnliches Zahnrad oder gar eine Unruhspirale einkauft, finde ich das nicht soooooo schlimm.)

Ob dabei das Werk rein von Hand hergestellt wird, oder durch High-Tech Maschinen, ist mir egal. Bei in Massen produzierten Uhren (z.B. Rolex) lohnt sich die Handarbeit einfach nicht, wäre zu teuer. Bei kleinen Manufakturen würde sich eine teure Maschine wohl nicht rentieren, Handarbeit eher.

Schwierig finde ich bei meiner Definition den Teil mit den Fremduhrenteilen. Wieviel sind erlaubt und welcher Art? Ich finde: Teile welch von Ihrer Art und Technik her in jeder Uhr zu finden sind. Also z.B. ein Zahnrad, eine Unruhspirale...