Da fällt mir noch eine ähnliche Geschichte aus dem letzten Jahr in der Nähe von Karlsruhe ein:

Mandant durchlebt polizeiliche Hausdurchsuchung, Verdacht des gewerbsmäßigen Kapitalanlagebetruges. Alles zu Hause bei ihm wird mitgenommen, was von Relevanz ist, so auch alle Wertgegenstände etc. Polizei listet alle sichergestellten Gegenstände feinsäuberlich im Sicherstellungsprotokoll auf - bis auf 4.000 Euro, die er im Nachtisch als Notreserve liegen hatte und die ebenfalls nach der Durchsuchung weg waren.

Nachdem wir bei Polizei und Staatsanwaltschaft richtig Zoff gemacht hatten - angeblich wußte niemand was vom dem Geld - lag einige Wochen später ein Briefumschlag im Briefkasten des Mandanten. Als Absender war lediglich angegeben: Polizeipräsidium......(wird hier nicht genannt).

Inhalt: 4.000 Euro ............. auf ganz merkwürdige Weise wieder aufgetaucht, obgleich die Polizei zuvor angeblich nix davon wußte.......

Honi soit, qui mal i pense........... ;-)