WPC geht, wenn man's mag. Das Zeug ist aus Kunststoff, sieht so aus und fühlt sich auch so an. Tot halt eben. Mein Schreinerfreund hat sich vor ein paar Jahren mal versuchsweise eine kleine Terrasse mit WPC belegt. Mir gefällt's nicht, aber wie hier schon geschrieben wurde, alles Geschmackssache.

Jenseits aller Vorlieben bleiben aber die technischen Anforderungen bei der Verlegung: Die Hersteller der WPC-Profile schreiben vor, dass die Unterkonstruktion im Untergrund verankert wird. Was meistens wegen einer Abdichtung unter dem Belag nicht machbar ist. In dem Fall müssen erst mal punktweise Betonplatten verlegt werden und darauf kann dann die Unterkonstruktion verlegt und verankert werden. Das kostet Geld und macht den Aufbau dicker -> Problempunkte Schwelle der Terrassentüre oder Brüstungshöhe nach Landesbauordnung.

Aus der Erfahrung von ein paar hundert m² verlegten Bangkirai- bzw. Hartholzbelägen heraus empfehle ich meinen Kunden Hartholz, aus Qualitätsgründen vorzugsweise aus zertifizierten Quellen. Je besser das Holz, desto besser das Ergebnis.