Vor gerade einmal gut zwanzig Jahren (Motorola-Knochen ab 1992) wäre niemand auf die Idee gekommen, ständig mit einem Kommunikator herumzulaufen - heute völlige Normalität, gerade bei jungen Menschen.

Heute werden diese Geräte kleiner, rücken uns näher, nehmen Biodaten auf - glaubt jemand ernsthaft, dieser Trend werde sich nicht fortsetzen?

Absehbar werden smartwatches für einige Jahre diesen Bereich dominieren - mit smartglasses oder anderen wearables kann man (noch) zu wenig interagieren. Mit der AW hat überdies erstmals eine smartwatch das Zeug, ein echtes must-have zu werden und eine nennenswerte Marktdurchdringung zu erreichen.

Meine persönliche Haltung zu dieser Entwicklung der allgegenwärtigen Vernetzung ist überaus kritisch - ich kann mir eine bewusste, freiwillige Abkehr der Menschen von dieser "zivilisatorischen Entwicklung" jedoch gar nicht, und eine erzwungene Abkehr nur unter einer (vermutlich äußerst unerfreulichen) Entwicklung der Geschichte vorstellen.

Ergo censeo: Mechanische Armbanduhren werden die Taschenuhren von morgen