Zitat Zitat von riedlein Beitrag anzeigen
Ich frage mich immer, ob Elektroauto-Fahrer, die ja nur alle paar Tage oder so mal laden „müssen“, weil bei max 15 km Tagesfahrstreck der Akku ewig hält, ihre Verbrenner auch konsequent mit leuchtender Reservelampe gefahren sind, weil der Sprit für morgen und Übermorgen eh noch reicht. Obwohl, da leuchtet es mir ja noch ein, weil in ein paar Minuten und an jeder Ecke 100% geladen werden kann.

Wenn man einen Elektrowagen als daily driver einsetzt, damit in Urlaub fährt, spontan mobil sein will/muss, weil z.B. der Kumpel anruft und fragt, ob man sich spontan in 100 km Entfernung trifft usw., kommt man doch aus dem Planen, Überlegen, Steckdose suchen, Zeit einplanen gar nicht mehr raus.

Oder habe ich da irgendeinen Knoten in meinen Überlegungen, der verhindert, das ich das Thema durchschaue.
Ja, Du hast einen Knoten in Deiner Überlegung.

Mein Model 3 kommt mit 90% Ladung ca. 470km weit. Bei 20km pro Tag habe ich nach 14 Tagen immer noch 190km im Akku. Das würde immer noch für spontane Fahrten reichen. Und wenn man möchte, könnte man ja immer noch jeden Tag aufladen, das macht aber genauso wenig Sinn wie jeden Tag vollzutanken.

Eines kann ich nach rund drei Monaten und 5000 elektrischen Kilometern sagen, man muss, zumindest mit dem Model 3 nichts planen und muss sich auch in nichts einschränken.