Abgesehen davon, dass das keine neue Entwicklung ist (auch nicht bei Omega) muss man das differenzierter betrachten.

Wir führen auch Tests der Leistung von freien Uhrmachern, zertifizierten Werkstätten und den Herstellern durch. Bis jetzt ist das Ergebnis bei freien Uhrmachern tatsächlich sehr ernüchternd.

Das Problem mit der Zertifizierung liegt vorrangig daran, dass viele Uhrmacher sich NICHT prüfen lassen wollen, sprich offenzulegen, was man kann.
Und jemand, der die letzten 30 Jahre nur Batterien gewechselt hat, ist heute kaum in der Lage ein komplexes Manufakturwerk fachgerecht zu warten. Und selbst Uhrmacher, die wirklich noch schrauben, dürften in aller Regel NICHT alle 200 Schmierstellen samt Ölmenge und Spezifizierung eines Omega 9300 im Kopf haben.


Zum Thema Omega und Ersatzteile könnt Ihr hier nachlesen, was der Chef selber dazu sagt:

Vielleicht ein nicht ganz unwesentliches Zitat aus dem Beitrag:

Jeder Uhrmacher mit eigener Werkstatt kann sich bei der entsprechenden Marke melden und sein Interesse an einer Zertifizierung bekunden. Je nach Uhrensegment sind die Anforderungen verschieden. Die Prestige-Marken Breguet, Blancpain, Jaquet Droz und Glashütte Original setzen für die Anerkennung eines Service-Partners nebst einer Uhrmacherwerkstatt mit allen Uhrmacher- wie auch Markenspezifischen Werkzeugen auch produktspezifische Ausbildungen im Werk voraus.

Die Marke Omega setzt ähnliche Maßstäbe an ihre Uhrmacher. Ein erfahrener Uhrmacher kann den finalen Test nach einer Woche Ausbildung bestehen.
Die Kurse sind in der Regel kostenlos.