Mit der richtigen Frequenz und bei Sättigungsintensität angeregt, pumpt man 50 % der zur Verfügung stehenden Elektronen in wenigen Sekunden in die angeregten Zustände (mehr geht statistisch auch nicht) danach ist die volle "Leuchtfähigkeit" hergestellt. Die Problematik ist aber zum einen die Dicke der SL-Schicht. Es ist durchaus möglich, dass tieferliegende Europium Donatoren nur indirekt angeregt werden können, wodurch die Zeit der Anregung ungefähr exponentiell mit der Schichtdicke zunimmt. Was einfach bedeutet, dass bei doppelter Schichtdicke eine siebenmal solange Bestrahlung erfolgen muss. Der weitere Faktor ist der Saphirkristall, welcher u.U. ein Teilspektrum des UV-Bereichs blockt und somit die Anregung der Leuchtmasse verlängert. Zwei Stunden "Ladezeit" bei Mittagssonne erachte ich spontan als worst-case aber dazu müsste ich noch obige Faktoren näher beleuchten.
An den Threadersteller ergeht auf jeden Fall der Tipp, das Ührchen einige Zeit in die Sonne zu legen und dann das Leuchtverhalten nochmal genau zu untersuchen. Ergeben sich dabei ähnliche Werte wie eingangs geschildert, dann darf man dies aus meiner Sicht auch gerne reklamieren.
Ergebnis 1 bis 20 von 68
Hybrid-Darstellung
-
26.05.2014, 22:38 #1
Geändert von tobias997 (26.05.2014 um 22:42 Uhr)
Grüße aus dem Ländle!
Tobi
Ähnliche Themen
-
Tritium Leuchtdauer
Von Volcano im Forum Rolex - Tech-TalkAntworten: 67Letzter Beitrag: 01.11.2018, 15:32 -
Leuchtdauer Zeiger / Indizes 16610lv
Von rongos im Forum Rolex - Tech-TalkAntworten: 3Letzter Beitrag: 02.05.2014, 09:33 -
GMT-Master PEPSI mit gelblichen Indizes vs. mit weißen Indizes
Von peter_v im Forum Rolex - Haupt-ForumAntworten: 4Letzter Beitrag: 02.12.2012, 13:34 -
Rolex Daytona Leuchtkraft/Leuchtdauer
Von agent-s im Forum Rolex - Tech-TalkAntworten: 16Letzter Beitrag: 08.07.2011, 12:53 -
chromalight
Von mutprobe im Forum Rolex - Haupt-ForumAntworten: 2Letzter Beitrag: 26.03.2010, 14:15





Zitieren
Lesezeichen