Ich habe gerade einen lesenswerten Kommentar zum Mertesacker-Interview gelesen:

Nach professionellen Maßstäben hatte Büchler unfassbares Glück gehabt. Keine Floskeln, dafür ein Statement mit Erregungspotential. Was will er mehr in der Epoche der als Journalismus drapierten Aufmerksamkeitsökonomie? Mit seinen Fragen, so unsinnig dieses Format Spieler-Interview auch sein mag, hatte er beim Innenverteidiger einen wunden Punkt getroffen.
Manchmal haben Journalisten Glücksmomente. Das Interview mit Mertesacker war so einer. Herzlichen Glückwunsch, Boris Büchler! Wichtiger wäre es allerdings, wenn der Journalismus diese Weltmeisterschaft zum Anlass nähme, sein Selbstverständnis als kritischer Beobachter des sportlichen Zeitgeschehens wiederzufinden.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-13020438.html