Aber natürlich lohnt sich der Sprung von M240 auf M10R besonders für Dich als M-Wildlife-Fotograf. Weil Du dir da ähnlich wie mit der Q2 Brennweite durch Pixel erkaufen kannst. Für mich wäre eine M10RD jetzt nicht so verlockend, weil ich sie ja hauptsächlich für Reportage und Porträts einsetze. Und wenn ich das nächste Mal wieder in den Himalaya zum Bergsteigen fliege, würde ich für Landschaft meine Sony 7R4 mitnehmen.
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Hybrid-Darstellung
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14.08.2020, 15:33 #1Beste Grüße, Florian
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14.08.2020, 16:25 #2
Natürlich hast Du Recht, Florian.
Mit zunehmendem Alter und zunehmender Fehlsichtigkeit wird die M zum Abenteuer.
Mir gefällt bei der M, die Kompaktheit, deshalb auch keine SL.
Und ich bin froh, dass es den EVF als Hilfsmittel gibt.
Die M ist ja eher für Reportage geschaffen, und wird deshalb meist abgeblendet eingesetzt.
35mm als Standard-Ojektiv.
Stichwort Zonenfokus. Wie früher halt, mit den Markierungen auf dem Ojektiv, die Dir den Tiefenschärfebereich anzeigen.
Offenblendiges Arbeiten geht mit der M, aber auch dafür ist sie eigentlichen nicht geschaffen (Noctilux 0,95)/ respektive optimal.
Offenblendig bedeutet in diesem Sinne immer genaues Arbeiten, zumindest mit der M.
Die M10R /-M können das alles, so wie die „Alten“, auch.
Im Moment werde ich mir keine von beiden anschaffen, außer ich bekäme ein ähnlich starkes Angebot wie Jürgen.
Da könnte ich schlichtweg nicht Nein sagen
Geändert von NoRad (14.08.2020 um 16:26 Uhr)
Viele Grüße
Uwe
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14.08.2020, 16:54 #3
Vielleicht kriegst Du ja ein gutes Angebot für eine M10P, jetzt wo der Nachfolger da ist. Auch da würde sich der Wechsel zur 240er doch schon lohnen.
Und ja, Street Photography mit Zone Metering hab ich früher auch gemacht, aber ich schätze die M wirklich sehr als Porträt-Kamera - diese kleine Kamera wirkt einfach nicht so bedrohlich, man kann mit dem zweiten Augen Kontakt halten. So hat Robert Lebeck (den ich noch kennenlernen durfte!) übrigens Romy Schneider fotografiert.
Und mit 1,4 oder gar 1,0 kriegst Du eben diese wunderbare Räumlichkeit, die Figuren fast plastisch aus dem Bild poppen lässt (super in der Beziehung auch: das Zeiss Sonnar 1,5/50).
Insoweit würde ich Dir widersprechen, dass die M nicht für offene Blenden gemacht wurde. Gerade für Fotoreporter früher war das ein wichtiger Punkt: Lichtstärke, kombiniert mit Handling. Mein Onkel, der in den 70ern als Freier für den stern und Twen fotografiert hat, konnte mit dem 35er noch eine 15tel-Sekunde aus der freien Hand schießen. Den ersten Banküberfall mit Geiselnahme in München zum Beispiel. Mit Scharfschützen auf den Dächern um Dich war Blitzen da nicht angesagt :-)Beste Grüße, Florian
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