Natürlich ist Essen eine Sucht. Zumindest in Teilbereichen: Zucker und Fett spielen imho in der Suchtskala in der Liga von Alkohol und Nikotin. Irgendein kluger Kopf meinte mal: Würde jemand heutzutage Zucker neu auf den Markt bringen wollen, würde er verboten. Wenn ich richtig Bock auf was Süßes habe, tiger ich durchs Haus auf der Suche nach Beute wie Harald Juhnke seinerzeit durchn Schnapsladen. Kann man mir erzählen, was man will, aber da sind alle Suchtindikatoren vorhanden.
Und die Sucht ist - wie man unschwer am Inhalt jeder zweiten Leggins sehen kann - weit verbreitet und in ihrer Heimtücke vergleichbar mit der Alkoholsucht: es gibt kein Entrinnen vor den Suchtmitteln, man wird schon frühzeitig konditioniert, sie werden überall und rund um die Uhr beworben, feilgeboten und konsumiert, alle Sinne werden attackiert: überall sieht man Essen, riecht man Essen, hört und sieht man Werbung etc. etc. Sich dem dauerhaft zu entziehen, ist extremst schwierig. Das einem Nichtbetroffenen klarzumachen, ist in etwa so fruchtlos wie jemandem, der keinen Alkohol mag, Alkoholismus zu erklären. Es ist einfach, zu sagen: "hier, hör doch einfach auf."
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Thema: Ernährungsumstellung BODYMED
Baum-Darstellung
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17.03.2014, 10:27 #12Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken




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