Hab im Freundeskreis 8 Audi S5 Fahrer, zwei haben ihren ersten gleich gewandelt gegen neu S5, aktuell fahren alle RS5 und da auch wieder Probleme. Einer ist jetzt auf R8 umgestiegen, der nach 1.500km gleich 1 oder 2(?) Wochen beim Händler stand/steht, muss mal nachfragen. Und? Alle bleiben Audi treu. Warum? Weil es bei den anderen Herstellern ebenfalls nicht besser ist. Ich hab meinen A5 Cab jetzt 4 Jahre ohne Probleme gefahren - gut, einmal waren die Getriebesensoren defekt, da gab es etwas Zoff, aber Audi hat letztlich alles getauscht, war 2 Monate aus der Garantie.
Aber jetzt klappert er plötzlich ganz stark - es stand nicht im Handbuch, dass ich nicht in die Leitplanke fahren darfVielleicht sollte ich wandeln? Nein, ich wechsle lieber zum Benz
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Hybrid-Darstellung
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14.03.2014, 17:02 #1ehemaliges mitgliedGast
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14.03.2014, 17:50 #2
Und noch etwas:
Das Qualitätsempfinden bzw. die Toleranzgrenze ist völlig subjektiv, den Einen stört´s den Anderen nicht.
Das ist auch der Grund, weshalb gewandelte Fahrzeuge später einfach wieder an einen anderen Endkunden verkauft werden.Grüße & alles Gute,
Micha
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14.03.2014, 17:55 #3
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14.03.2014, 18:14 #4Ciao, Sascha
última estación - esperanza
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14.03.2014, 19:18 #5
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14.03.2014, 17:45 #6
Qualitätsprobleme gibt es nicht nur bei MB, die gibt es bei allen Marken. Das liegt daran, dass jeder Fz.- Hersteller seinen Gewinn maximiert, es kommt auf jeden Cent an - selbstverständlich ohne das an den Endunden weiterzugeben (dann wäre der Gewinn ja wieder weg
)
Die Fertigungstiefe wird immer geringer, jeder kauft bei Zulieferern "überall" zu, ständig den Preis drückend.
Zulieferer werden gezwungen immer billiger zu liefern, deren Unterlieferanten werden wiederum weiter geknechtet, usw. .
Eine Wareneingangskontrolle gibt es kaum bis garnicht mehr (bei keinem, zu teuer), fehlerhafte Teile werden zufällig entdeckt (Bananenkonstruktion, Produkt reift beim Kunden).
Einzelne Baugruppen, bei allen OEM "aus aller Welt" zugekauft (hauptsache billig - schaut euch mal die Teile an, steht drauf woher) werden so ausgelegt, dass - wenn es hart auf hart geht - Risikoabschätzungen über Ausfallwahrscheinlichkeiten durchgeführt werden, mit der Frage: kommen wir über die Gewährleistungsfrist?
Und glaubt mir, kein Entwickler/Ingenieur "hat mehr zu sagen" als ein Sales-Mann.
Technisch ist vieles möglich (auch ein zuvelässiges Produkt!), die Frage lautet: bekommen wir das bezahlt? Wenn nicht, wird eben "auf Kante" konstruiert - durch die Reihe und bei allen Herstellern.
Welcher Hersteller will schon ein Auto, dass "ewig hält" - dann könnte er keine/weniger Neuwagen verkaufen, bzw. profitiert nicht mehr vom Ersatzteilgeschäft.
Und ... das ist der Hauptgrund: welcher Endkunde will (kann) so ein Auto am Ende bezahlen?Grüße & alles Gute,
Micha
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14.03.2014, 19:20 #7
Hi Sascha,
ein "echter Wandlungsgrund" liegt schon vor, wenn ein Fehler nach 2 erfolglosen Reparaturversuchen immer noch vorliegt.
Und klar, falls der Fehler ein Hilight ist - evtl. ganz kurz nach Serienanlauf - kann ein Wandelfahrzeug mal komplett zurückgehen. Danach wird auch das zu teuer. Dann wird ggf. nachgebessert und wieder verkauft.
Wo sollten denn sonst die ganzen gewandelten Fahrzeuge stehen und wie lange?Grüße & alles Gute,
Micha
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14.03.2014, 19:50 #8ehemaliges mitgliedGast
Wie viele Fahrzeuge wandelt denn ein Unternehmen wie Mercedes Benz jährlich? Welche Mängel müssen vorliegen?
So einfach dürfte eine Wandlung für eine Privatperson wegen geringfügiger Mängel nicht durchzusetzen sein. Da muss schon die Sicherheit betroffen sein. Ich denke nicht, dass ein Kunde wegen eines kleineren nicht behebbaren Mangels ein Fahrzeug gewandelt bekommt.
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14.03.2014, 20:22 #9
Ich fahre auch eine E-Klasse mit dem 350 CGI aus 2010 und bin sehr zufrieden mit dem Wagen. Bis auf die etwas beamtenhaft schaltende 7-Gang Automatik gibt es da nichts zu meckern. Auch nach gut 32.000 km kenne ich Werkstattbesuche nur einmal im Jahr und würde den Wagen immer wieder kaufen.
Das Vorgängermodell war auch nicht übel, nur der Vor-Vorgänger war ein Krempenauto, aber seit über 5 Jahren sieht es bei MB wieder gut aus mit der Qualität.
Gruß,
RalphLiebe Grüße vom Ralph
"Harte Zeiten schaffen starke Männer. Starke Männer schaffen gute Zeiten. Gute Zeiten schaffen schwache Männer. Und schwache Männer schaffen harte Zeiten". G. Michael Hopf, Zykliker.
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14.03.2014, 20:38 #10PREMIUM MEMBER
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Ich hab auch das Gefühl dass die Qualität bei Daimler eher wieder besser ist. Aber es wurde hier schon geschrieben: die Optimierung des Aktienkurses bei allen Premiumanbietern hat Auswirkungen. Dann darf man auch nicht vergessen dass die EU Gutmenschen die OEMs dazu zwingen aufgrund CO2 Minimierung die Autos immer leichter zu bauen. Auch das hat Auswirkungen. Mein aktuelles Auto ist ein Toyota und bin recht zufrieden aber auch da merkt man Unterschiede zwischen Landcruiser aktuell und bspw. einem HDJ 80 der unkaputtbar (vom Rost abgesehen) war.
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14.03.2014, 20:56 #11
Ich lach mich tot! Das Auto rostet durch, geht dabei aber nicht kaputt!?
Beste GrüßeBeste Grüße
Rainer
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14.03.2014, 21:06 #12PREMIUM MEMBER
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Freut mich wenn ich zu etwas Fröhlichkeit verhelfen konnte. In der Tat ist man bei Toyota damals wie heute gut beraten zusätzlichen Rotschutz zu betreiben, Mike Sanders etc. Sicher eine Schwachstelle, leider nicht nur bei Toyota.
Schönen Abend
Frank
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15.03.2014, 12:12 #13
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15.03.2014, 13:23 #14
Ich denke, das kann man nicht so einfach verallgemeinern.
Der Corolla meiner Mutter ist inzwischen 21 Jahre alt, wurde immer im Freien geparkt, nie besonders gepflegt und ist bislang vom Rost verschont geblieben. Ein Freund baut seine 1999 neu gekaufte E-Klasse gerade zum zweiten mal wegen Rosts neu auf und hat auch schon die zweite oder dritte Heckklappe. Meine Lancias hatten nie Rost, ich habe aber auch schon Exemplare gesehen, die übelst vergammelt waren.
Ein wenig Glück gehört wohl dazu.
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15.03.2014, 18:23 #15
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15.03.2014, 12:31 #16
Ich wollte niemandem zu nahe treten, sorry Frank. Aber mal ernsthaft und aus der Sicht von jemand, dessen erstes Auto 1965 ein gebrauchter Lloyd 600 (in Stahl) war: Die Karosseriequalität und vor allem der Rostschutz sind bei den heutigen Autos sowohl der Premiumhersteller wie auch der Massenhersteller kein Thema mehr. Die Probleme verschieben sich eindeutig zur Elektronik und zu den neuen, aufwendigen Baugruppen der Triebwerke, mit denen Literleistungen und Spritverbräuche produziert werden, die ehedem in den obersten Rennsportbereich gehörten. Dazu sind offensichtlich häufig auch die Fahrwerkskomponenten nicht ganz der Leistung und den möglichen Belastungen angepaßt.
Insgesamt ist aber der technische Fortschritt schon gewaltig.
Beste GrüßeBeste Grüße
Rainer
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15.03.2014, 13:35 #17ehemaliges mitgliedGast
Auch die Baureihe W210 (E-Klasse 1995-2002) war bekannt für Rostprobleme. Davon können sich wohl die wenigsten Hersteller freisprechen.
Geändert von ehemaliges mitglied (15.03.2014 um 13:36 Uhr)
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15.03.2014, 14:21 #18
Beim W210 hatte man mit Einführung der wasserbasierten Lacke ab der dritten Woche nach Neubefüllung der Lackieranlage Pech, dann hatte sich die Chemie des Lackes so geändert, dass er nicht mehr richtig deckte - mit allen logischen Folgen. So steht es jedenfalls bei Wikipedia. Mein W210 - EZ 12/2001 -scheint Glück gehabt zu haben mit frischem Lack, da ist kein Rost nirgendwo.
Beste GrüßeBeste Grüße
Rainer
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16.03.2014, 15:18 #19
Das Klappern des Verdecks am Scheibenrahmen auf nicht ganz ebenen Straßen bei meinem 2012er E 250 Cabrio hatte keins der in der Vergangenheit besessenen Mercedes Cabrios (E Klasse 90er Jahre, CLK, SLK 1 + 2). Insgesamt ist das ein gutes Auto, keine Frage, aber Mercedes war mal besser.
Grüße aus Hamburg
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17.03.2014, 14:35 #20Gesperrter User
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