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  1. #1
    INK-Master Avatar von tat2art
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    Wunderschön!
    Aber am besten die Uhren einzeln vorstellen, mit jeweils ein paar guten Bildern Referenz, Spezialitäten, etc., bitte!
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  2. #2
    Yacht-Master Avatar von florianw
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    Zitat Zitat von tat2art Beitrag anzeigen
    Wunderschön!
    Aber am besten die Uhren einzeln vorstellen, mit jeweils ein paar guten Bildern Referenz, Spezialitäten, etc., bitte!


    Ich wollte ja so nach und nach etwas zu den einzelnen Uhren sagen und fange einfach mal mit der an, die ich heute am Arm habe.

    Die erste GMT, die von Rolex angeblich auf Anfrage der Airline PanAm entwickelt wurde ist die Ref. 6542. Das Gehäuse ist noch ohne Kronenschutz, wie es im Jahr 1956/7 üblich war. Die Uhr wurde bis ca. 1960 gebaut, bevor sie von der Ref. 1675 mit spitzem Kronenschutz abgelöst wurde. Im Übergangszeitraum lief die Produktion/Auslieferung wie bei Rolex üblich noch für einen gewissen Zeitraum überlappend.

    Die 6542 hat ein Radium-Ziffernblatt mit "SWISS"-Kennzeichnung; es gibt aber auch sehr schöne Service-Blätter mit "SWISS-T<25" Kennzeichnung (Tritium). Es existieren eine ganze Reihe von Ziffernblattvarianten, die Schönheit der Blätter beruht auf dem verwendeten Glanzlack mit goldfarbener Beschriftung.

    Das Gehäuse ist aus Stahl, jedoch ist der Lünettenring aus Messing der verchromt/vernickelt wurde. Daher sieht man bei vielen der Uhren die Messingfarbe durchscheinen, wenn die Lünette schon etwas abgenutzt ist. Das Inlay ist aus dem recht fragilen Werkstoff Bakelit gefertigt. Bakelit sieht toll aus und lässt die Farben sehr schön leuchten, ist aber sehr bruchanfällig. Daher gibt es kaum noch intakte Bakelit-Inlays auf dem Markt und viel Fake/Aftermarketschrott. Dem Sammler kommt es in erster Linie auf die Unversehrtheit des Bakelitrings an und weniger auf eventuell vorhandenen Abnutzungen der Farbe auf der Unterseite des Bakelit.

    Beim Blatt geht es wie immer um die möglichst gute Erhaltung der Oberfläche ohne Cracks oder Flecken oder sonstige Beschädigungen. Bei meiner Uhr ist die Oberhfläche des Blattes sehr gut erhalten, nur das übliche "Spiderwebbing" ist bei bestimmten Blickwinkeln sichtbar. Das Blatt ist braun verfärbt und hat einen tollen Perlmutteffekt, der auf Fotos nicht wirklich einzufangen ist. Ob man sowas mag ist natürlich wie immer Geschmackssache. Auch ein perfektes schwarzes Glanzblatt ist natürlich ein Knaller.

    Bei der Christies-Auktion am vergangenen Montag ist ein sehr schönes Exemplar einer 6542 mit gleichmäßig braunem Blatt und sehr gutem (m. E. überarbeiteten) Gehäuse für USD 190.000 + Aufgeld verkauft worden. Aber wie immer sind solche Ergebnisse kein Indikator für den wirklichen Marktwert der Uhren, sondern nur eine Momentaufnahme.

    Noch ein paar Bilder...








    Grüsse, Florian

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