Basel 2004 ? ein Bericht.

Unser erster Weg, führte uns natürlich direkt zu



Im ersten Schaufenster lag auch direkt die Datejust.
Was bei den bisherigen Berichten nicht so herauskam: ALLE Datejusts (vollgold) erhalten das neue Gehäuse, also nicht nur die mit Lederband.

Von den nicht-vollgoldenen Modellen wird der neue Turn-O-Graph damit ausgestattet. Dieser ist erhältlich in Rolesor weiß, Rolesor gelb und Rolesor rosé.
Die Datumsscheibe verfügt über rote Zahlen, also nicht rot-schwarz wechselnd wie bei den ganz früheren Modellen. Das Band der Daytona wird übernommen, also ein massives Oysterband mit kleinem ausklappbaren Verlängerungsglied in der Schließe.
Die Rastung der Lünette ist nunmehr vierfach kugelgeführt.

Referenznummern der neuen Modelle sind 11626x mit Oysterband 7220x oder Jubilée. (x=Metallschlüssel)









Ich persönlich war vom neuen Turn-O-Graph etwas enttäuscht. Die Uhr, die auf dem Pressefoto wirklich extrem gut ausschaut wirkt im Original im Grunde überhaupt nicht mehr sportlich sondern schaut durch das neue Gehäuse sehr schmuckhaft aus. Auch die neue Lünette trägt zu diesem Eindruck bei. Dazu wollen die sportlich-breiten Zeiger und der rote Sekundenzeiger so ganz und gar nicht passen.

Kommen wir zur zweiten großen Neuerung, der Datejust.
Auch sie, ob mit Leder oder Metallband, erhalten eine neue Referenznummer, nämlich, wer hätte das gedacht, 116xxx.

Wenn man das Aussehen der bisherigen Datejusts mit (fremden) Lederbändern gewohnt ist, schaut die Neue mit ihren metallenen Bandanstößen etwas gewöhnungsbedürftig aus und alles in allem ist sie für mich die stimmigste Neuheit. Zwar ist das neue Blatt mit den großen Indexen nicht so ganz mein Fall, doch nehme ich mal an, dass auch für diese Modelle die gesamte Breite der Zifferblätter erhältlich sein wird.









Ab zur dritten großen Sensation aus dem Hause Rolex ? der weißgoldenen Daytona mit Oysterband.

Hier zeigt sich Rolex inkonsequent. Denn wer dachte, dass die Neue als 116529 nun adäquat zur 116528 das normale Daytonagehäuse und die normale Lünette bekommt, der lag falsch.
Die Weißgold Daytona mit Oysterband hat das gleiche Gehäuse und die gleiche Lünette wie die mit Lederband. Referenznummer, auch hier eine Überraschung, ist die 116509 mit Band 78499.

Auch dieses Modell, speziell, die neuen Blätter, sahen im Fenster längst nicht so gut aus wie auf dem Pressefoto. Fairerweise muss man sagen, dass dies die LV letztes Jahr auch nicht tat.

Ob sich die 116519 nachträglich mit dem Oysterband ausstatten lässt und wie es mit der Wahl der für die 116509 erhältlichen Zifferblätter aussieht, das sind Fragen, die leider offen blieben.







Generell lässt sich sagen, dass die Daytona, speziell die Weißgoldene, das Modell ist, bei dem sich Rolex so richtig austobt.



Hier beispielsweise die 116599 12SA mit Diamant-Pavé-Zifferblatt und römischen Aplikationen in blauem Email. Die Lünette mit trapezförmigen Diamanten und 12 Saphir-Baguettes, die Bandanstöße aus Diamanten, blaues Kroko-Band:



Oder hier dto. Mit 32 Diamant- und 4 Rubin-Baguettes. Ref. 116599 4RU



Über sie muss man ja eigentlich nichts mehr sagen:



Oder vielleicht grade doch. Weil?s so schön ist ? der Pressetext:

Cosmograph Daytona

Dank einer fantasievollen, exotischen Anmutung erlebt ein legendärer Klassiker der Uhrmacherkunst eine Aufsehen erregende Veränderung. Dieser Cosmograph Daytona zeigt absolut keine Zurückhaltung.

Das Daytona Leopard Modell ist mit Diamanten und gelben Saphiren besetzt. Katzenhaft und sinnlich entführt es auf eine abenteuerliche Exkursion.

Für Frauen mit hohem Anspruch, die Eleganz, Extravaganz und außergewöhnliches Design miteinander zu verbinden wissen.
Nichts kann gewagter sein.

Der Cosmograph Daytona in 18 Karat Gelbgold mit einem Lederband in Leopardenfell-Optik. Zifferblatt mit 8 Diamanten, ebenfalls in Leopardenfell-Optik. Lünette mit 36 gelben Saphir-Baguettes, Hornbügel mit Diamanten.
Was sonst noch auffiel?

Ausschweifungen bei den anderen Sportmodellen blieben aus. Die früher so berüchtigten Crown-Collection Modelle von GMT und Sub scheint es nicht mehr zu geben. Ebenfalls nicht mehr ausgestellt wurden die Beach-Daytonas.

Wie schon im letzten Jahr fehlte die Explorer I. Von der Explorer II wurde dieses Jahr nur das weiße Modell gezeigt. Auch die Oysterquartz war nicht dabei. Die 16610LV allerdings ist, wie schon angekündigt, weiterhin im Programm und war auch dieses Jahr wieder zu bewundern.

Dieses war der erste Teil des Berichts.
Teil 2 folgt später.

Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schonmal vorab...