"Seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht der Kaufprozess, als Porsche im Herbst 2008 bekanntgibt, mit Aktien und Optionen bereits Zugriff auf 74,1 Prozent an Volkswagen zu haben. Am Aktienmarkt kommt es daraufhin zu einem sogenannten Short-Squeeze: Spekulanten, die auf einen fallenden VW-Kurs gesetzt hatten, werden auf dem falschen Fuß erwischt und müssen hastig offene Positionen schließen. Die VW-Stammaktie schießt in kürzester Zeit auf mehr als 1000 Euro in die Höhe - und stürzt kurz darauf ebenso rasant wieder ab.
Am 19. Juni steht nun erneut der Markt für Aktienoptionen im Fokus. Doch die Vorzeichen haben sich gedreht. Porsche steht jetzt nicht mehr kurz vor der Übernahme von Europas größtem Autobauer. Das Unternehmen muss vielmehr selbst aufpassen, dass es nicht geschluckt wird. Als Notlösung wird eine Fusion mit Volkswagen angestrebt - die Verhandlungen darüber kommen aber offenbar wegen der prekären finanziellen Lage Porsches derzeit nicht voran.
Wie kam es zu der Kehrtwende? Porsche wollte die Kosten des VW-Erwerbs ursprünglich per Gewinnabführungsvertrag mit Mitteln aus Wolfsburg begleichen. Zu dem Zweck hätte das sogenannte VW-Gesetz abgeschafft werden müssen, das dem Land Niedersachsen als 20-Prozent-Aktionär und potentiellem Verhinderer des Plans eine Sperrminorität gewährt. Das ist aber bislang nicht gelungen."
Quelle: SPON
BJH hat Recht!
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Thema: >>> DER <<< PORSCHE Macan
Hybrid-Darstellung
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04.04.2013, 16:05 #1ehemaliges mitgliedGast




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