Die Performance der eye-fi Karte hängt auch von den Umgebungsparametern ab. Steckt die Karte in einem Vollmetallgehäuse, ist die Reichweite meist sehr gering, weil Abschirmung wie beim faradayschen Käfig. Gleiches ist, wenn man die Karte in einen CompactFlash-Adapter steckt, den muss man erstmal von seinem Metallgehäuse befreien.

Es mag mal funktionieren, es funktioniert aber auch mal nicht richtig gut. Für mich ist das eher Spielerei und Jungend forscht. Ich muss gestehen dass ich dazu keine Zeit und Lust habe, mich mit so einem System stundenlang ergebnislos zu befassen. Mir ist bewusst, dass die Lösung smart ist, dass die Karte ultraklein ist und daher die Elektronik komplex, aber das hilft mir ja als Anwender nicht so viel, wenn es dann nicht klappt.

Wir hatten die Lösung mehrfach im Studio bei Workshops im Einsatz, um das Bild schnell auf einen großen Bildschirm zu übertragen und da war das ganze leider weniger überzeugend. Mal hat es eine Stunde langsam funktioniert, dann wieder ewig gedauert, weil die Übertragung hing.

Aber bei AMAZON kann man ja try and buy machen. Insofern vergibt man sich ja nichts, die Lösung auszuprobieren. Und teuer ist es ja auch nicht, selbst wenn man mal eine Niete gezogen hat.