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Ein PZ hat auch mehr zu verlieren: Bei Vergabe von der Porsche Approved aufgrund falscher Angaben koennen die schon in ernsthafte Schwierigkeiten kommen.

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Ich selbst hab das jetzt zwei mal hinter mir und im Freundeskreis noch zwei weitere Fälle und in keinem hat sich Porsche dafür interessiert, dass Approved von den PZs sehr wohlwollend vergeben wurde oder sich die PZs gar zu bewussten und nachweisbaren Falschangaben im Kaufvertrag haben hinreissen lassen.

Informationen zu Fahrzeugvorgeschichte geben PZs nicht raus, selbst wenn ihnen bekannt ist, dass am Tacho gedreht wurde. Hierzu gibts zumindest für Deutschland laut PZ Freiburg eine Anweisung von Porsche selbst und man solle sich auf Datenschutz berufen (auch wenn das völliger Quatsch ist, weil Daten eines Fahrzeugs, an dem man Eigentum erworben hat, überhaupt nicht vom Datenschutz betroffen sind). Porsche Deutschland GmbH hat das auf Nachfrage mir gegenüber auch bestätigt, dass PZs keine Daten zu Fahrzeugen herausgeben sollen.

Ich denke, dass eine signifikante Anzahl an Porsches beim Grauhändler verkauft werden, egal ob neu oder gebraucht und schlicht aus wirtschaftlichen Überlegungen. Der Käufer lässt sich beim Freien von geringeren Preisen anziehen und man sollte auch nicht vergessen, dass es Freie mit sehr gutem Ruf gibt, zum Beispiel Freisinger in Karlsruhe.
Für den Verkäufer sind Freie interessant, weil sie nicht schlechter zahlen und bei Verkäufen im Auftrag in der Regel die besseren Konditionen bieten.

Meiner Meinung und Erfahrung nach ist Approved eine reine Marketinggeschichte und bietet nicht einen einzigen greifbaren oder monetär zu beziffernden Vorteil.