Herzlichen Dank für Eure Kommentare, über die ich mich wirklich sehr freue.

Wir haben die Reise nach langer persönlicher Vorbereitung bei einem wirklichen Top-Reiseveranstalter und ausgewiesenen Experten für Island und Grönland gebucht. Den Kontakt nenne ich Interessierten gerne per PN.

Der Veranstalter hat uns auch den Land Rover Defender organisiert und ja, wir haben mächtig Gebrauch von seinen für mich nach wie vor unfassbaren Geländefähigkeiten gemacht. Felsen, extreme Steigungen an Kraterrändern, unzählige Wasserdurchfahrten bis zum Maximum (was halt noch ohne Schnorchel geht) usw. usf. der Defender ist für mich schlichtweg DAS Auto für Offroad-Abenteuer und ich werde mir wohl einen der letzten Exemplare sichern.

Der Veranstalter hat uns ebenfalls bei der Routenplanung sehr unterstützt, anhand von Karten kann man die Zeit für gewisse Abschnitte - gerade auf den Hochlandpisten - nur schlecht abschätzen. Wir sind immer zeitig losgefahren (8:30 Uhr) und meist gegen 20 Uhr an unserem Etappenziel angekommen. Kleine Pensionen, Hotels, Pferdehöfe - die Unterbringungen waren allesamt sauber und völlig in Ordnung. Zelten hätte uns wahrscheinlich mehr wertvolle Zeit gekostet, die wir lieber mit Wanderungen und Fotografieren verbracht haben.

Wir sind die gesamte Strecke alleine und ohne weitere Begleitung gefahren, Kartenmaterial war ausreichend vorhanden, auf ein Navi-System konnten wir gut verzichten.

Ein gewisses Maß an Offroad-Erfahrung war gerade auf Pisten wie der Sprengisandur und im gesamten Hochland sehr hilfreich. Um meine zurückliegenden Bundeswehr-Geländefahrfähigkeiten ein wenig aufzufrischen, haben meine holde Begleitung und ich noch vorab einen Offroad-Privattraining absolviert, was ebenfalls mächtig Spaß gemacht hat. So konnte ich dann auch sicher sein, dass uns im Falle eines Falles auch meine Kollegin sicher in die Zivilisation zurückbringt.

Hier noch ein Bild vom Training: