So, es geht weiter, damit die Ungeduld nicht noch mehr geschürt wird.

Gleich zu Beginn die wundervolle „Germania Nova“, ein Nachbau der legendären „Germania“ der Krupp-Familie. Max Oertz aus Hamburg hatte das Original 1908 gebaut, knapp 40 Meter lang, 250 Tonnen schwer, 40 Mann Besatzung, 4.500 Quadratmeter Segelfläche. 2011 wurde im spanischen Vigo der Nachbau fertiggestellt, wobei das größte Problem war, dass es keine originalen Pläne mehr gab. So musste man mit einem historischen Modell der Jacht sowie zahlreichen Fotos und sonstigen Angaben Vorlieb nehmen. Die Germania Nova gehört einem deutschen Eigner und fährt unter der Flagge Antiguas. Gute Informationen gibt es hier: http://www.faz.net/aktuell/technik-m...n-1639414.html










Unter vollen Segeln…




Ein paar Eindrücke aus der Bucht:






Das typische Bild von Saint Tropez von der Seeseite aus…







Der Bug der Titania (ex Apoise), eine 72 Meter lange Lürssen-Jacht, gerade (nach nur sechs Jahren!) frisch renoviert. Wochencharter 600.000 Euro, in der Hauptsaison.



















Schon im Vorbericht zu sehen, die Wasserrutsche…




…und eine schöne Freitreppe auf der futuristisch anmutenden, 41 Meter langen Jacht Ocean Sapphire des italienischen Herstellers Rodriquez, ein Entwurf des berühmten britischen Architekten Sir Normal Foster!







Und natürlich Party mit Musik und Tanz während des Ankermanövers…






Die Mayan Queen, 90 Meter lang, 2008 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut. Eigner ist der mexikanische Milliardär Alberto Bailleres (Das ‚B’ am der Bordwand ist ein diskreter Hinweis), 2011 die Nr. 66 der Forbes-Liste.








Etwas distinguierter geht’s auf dieser Segeljacht zu:












In Deutschland wohl nicht mehr erlaubt, gab’s an einem Tag ein richtiges Flugspektakel über der Bucht, drei Jet-Flugstaffeln, zwei Doppeldecker, zwei kleine einmotorige Kunstflugmaschinen, nicht schlecht für so einen Donnerstag Nachmittag, einfach mal so. Man hatte eine Fläche genau vor St. Tropez auf dem Wasser abgesperrt – aber der tiefere Sinn erschloss sich mir nicht, denn ob die Flugzeuge nun genau dort oder ein paar Hundert Meter weiter…






























Die Sea Force One, allein schon die Internetseite sehenswert! http://www.seaforceoneyacht.com/






Auf eigenem Kiel…, auch nicht sooo schlecht…













Anflug des bordeigenen Hubschraubers…




Wer ganz genau hinsieht, entdeckt links hinter den Antennenaufbauten auch die fertig aufgeriggte Segelyacht, die im Bedarfsfall mit dem bordeigenen Kran zu Wasser gelassen wird!


















Riva-Boote, wunderschön – und oft zu sehen hier!












Oh jee, Herbalife hat wieder Verkäufer geehrt mit einer Kreuzfahrt…













Cheffe und Crew bei der täglichen Takelarbeit, Aug- und Rückspleiß werden am Tampen eines Fenders angebracht…






















Und natürlich der obligatorische Rundgang durch St. Tropez, seinen Hafen, seine Gassen, immer wieder sehenswert!














Besonders stilecht hat man die Schäkel für die Festmacher am Anlegeplatz der Veni-vidi-vici zurechtgelegt…



…und die aufmerksamen Mädels halten die Fender der Mangusta 130 ‚Veni-vidi-vici’ (40 Meter lang, Baujahr 2006) in Bereitschaft. Wer mit den Mädels bei 38 Knoten und einem Spritverbrauch von 1.200 Litern pro Stunde mitfahren will, kann das gerne bei einem Wochencharterpreis von 147.000 Euro machen, Sparsame chartern außerhalb der Hochsaison für lumpige 126.000 Euro die Woche.



























































Der Hafenmeisterhelfer soll helfen, nicht gaffen!










Standesgemäße Garage für den Ferrari…




So, das war’s mal wieder, der jährliche Bucht-Check, ich hoffe, es hat ein wenig Spaß gemacht, und ich konnte den Informationshunger zu einigen Jachten einigermaßen stillen. Jetzt müsst Ihr Euch gedulden bis Ende September…




…denn dann kommt der Buchtcheck der Klassiker, hier ein kleiner Appetizer aus dem letzten Jahr…