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  1. #1
    Moderator Avatar von MacLeon
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    Vielen Dank für Deine Ausführungen, Josef! Mich reizt ein traditionelles japanisches Kochmesser schon seit längerem, daher meine Frage. Ich nahm zunächst an, die Shiro Kamo seien einseitig angeschliffen, aber bei einer Recherche stellte sich heraus, dass diese Messer offenbar beidseitig geschliffen werden. Interessant ist auch Deine Beschreibung der Eigenschaften dieser Messer hinsichtlich Härte und Robustheit. Und leider haben sie meine Lust auf ein solches Messer wieder gesteigert.

    Ich bin zwar mit zwei Kai Shun-Messern, einem 18 cm Santoku und einem 20 cm Kochmesser, eigentlich gut ausgestattet, aber die eierlegende Wollmilchsau ist nicht darunter. Das Santoku ist mein Messer der Wahl für alle alltäglichen Küchenaufgaben, aber mein Schwiegervater hatte es irgendwann mal zum Rehrücken zerteilen als Beil missbraucht, sodass es ordentliche Ausbrüche hatte und effektiv auf ca. 16 cm Länge zurückgeschliffen werden musste. Seitdem bekomme ich es nicht mehr auf die brutale Schärfe, die wir alle mögen. Mit der Santoku-Geometrie komme ich zudem besser zurecht als mit der Kochmesser-Geometrie, sodass das sehr dünn ausgeschliffene und sehr scharfe Kochmesser selten zum Einsatz kommt. Mir ist die Klinge verglichen mit dem Santoku zu elastisch.

    Nur bevor ich ein neues Santoku kaufe, möchte ich ganz sicher sein, das richtige zu wählen.
    Beste Grüße,
    Marcus


    Prisencolinensinainciusol

  2. #2
    PREMIUM MEMBER Avatar von BeepBeepImAJeep
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    Ich kann dir das Kamo nur absolut ans Herz legen, vorausgesetzt du gehst schon mit der nötigen Vorsicht damit um. Es ist wirklich sehr, sehr dünn ausgeschliffen. Dafür allerdings ist es auch sehr schneidfreudig. Du kannst sicher sein, dass du einen extremen Unterschied zwischen den Kais und dem Kamo merken würdest (wirst ). Kai ist halt gehobene Industrieware, mehr aber auch nicht. Sie sind super verarbeitet, der Stahl ist aber nur Durchschnitt, zudem auch nicht sondern dünn ausgeschliffen.

    Vor allem am Anfang musst du es halt sehr zügig abwischen, nicht noch minutenlang nach dem Schneiden liegen lassen, vor allem bei säurehaltigen Lebensmitteln. Recht harte und "robuste" Lebensmittel wie einen ganzen Kürbis oder eine Wassermelone würde ich mit dem Kamo auch nicht schneiden wollen. Dafür aber ist es bei normalem Gebrauch überhaupt nicht chippy und wirklich ein Schneidteufel. Daher würde ich eher zu einem kürzeren Santoku raten (165er) und bei Bedarf später mal mit einem größeren Kochmesser ergänzen. Wenn du im Pushcut schneidest, reicht das 165er aus.

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