Arrogant sollte das sicherlich nicht rüber kommen, da habe ich auch gar keinen Grund zu.
Was den Umsatz angeht, den ich der Boutique beschere, dürfte ich mich (leider ) ziemlich weit unten bewegen, was Stammkunden angeht.
Was ich in einem Jahr dort lasse, geben andere Kunden mit einem Artikel aus.

Es geht ja aber auch gar nicht um das absichtliche Nichtverkaufen, sondern darum, dass die nie etwas groß "auf Halde" haben, und je nachdem, wann die Produkte fertiggestellt werden, ihre Auswahl bekommen, welche sie (die einzelnen Boutiquen) halbjährlich in Paris ausgesucht haben.
Bestellungen sind daher nicht möglich, allerdings wird in der Regel geschaut, ob man im nationalen Boutiquennetz (Konzessionäre nicht inbegriffen) den gesuchten Artikel vorrätig hat und sofern nicht reserviert, in die Boutique ordern kann.

Auf die Gürtelproblematik möchte ich jetzt nicht nochmal eingehen, aber auch dafür gäbe es Lösungen. Und das ein gutes Kunden-Händler-Verhältnis nichts unerhörtes ist, sollte doch gerade beim Uhrenklientel bekannt sein.
Ist für Kosumenten zumindest auch nicht schlecht, mal nach links und rechts zu schauen und ein offenes Ohr zu haben. Was man draus macht ist ja eine andere Sache.