Mit dem Besuch eines Seminars ist im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung oftmals kein nachhaltiger Erfolg zu erzielen. Es ist der erste Schritt, dem weitere als flankierende Maßnahmen folgen sollten. Sonst übernimmt in Stresssituationen die Amygdala wieder die Kontrolle und man fällt in das alte Verhaltensmuster zurück.
Es gibt die Neuroplastizität tatsächlich. Es bedarf jedoch einiger Zeit bis sich neue Datenautobahnen für die Neuronen gebildet haben, die dann anderes gewünschtes Verhalten als selbstverständlicher Teil der Persönlichkeit ermöglichen.
Ergebnis 1 bis 20 von 40
Thema: Wertschätzende Kommunikation
Hybrid-Darstellung
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15.12.2011, 10:41 #1
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15.12.2011, 23:04 #2Lieber ein bekannter Säufer als ein anonymer Alkoholiker
MFG. JO
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15.12.2011, 23:09 #3
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15.12.2011, 23:31 #4
A-ha.
Ich sags mal so, ich bin ganz bei Kurt.
Und darüber hinaus hab ich während meiner Angestelltenzeit massenweise von dem (man entschuldige die deutlichen Worte...) Scheiß über mich ergehen lassen müssen.
Man ist genau zwei bis fünf Tage nach solchen Seminaren supermotiviert, und das wars dann. Gelernt habe ICH (das mag bei anderen anders sein) nicht dadurch, sondern in der Praxis, durch Feedback von Kollegen und Freunden und durch Selbstreflektion (auch wenn man das nicht oft merkt
). Aber ich muss im Job dermaßen diplomatisch sein, und habe mir derartig vielen Honks zu tun, dass das in dem Maß nach Feierabend einfach endet, sorry. Der ein oder andere versteht das vielleicht.
Und wenn ich eine Ex ansehe, die deutlich jünger ist als ich, und mit mittlerweile 31 Jahren Top-Führungskraft kann ich nur sagen, die tut mir echt leid. Bei der hat das Worthülsengelaber ("ich spiegle dich ja nur", etc....) nämlich aufs Privatleben abgefärbt.
Aber nochmal, ich spreche nur von mir persönlich, es sollte sich also niemand auf den Schlips getreten fühlen.Geändert von paddy (15.12.2011 um 23:32 Uhr)
Ciao
Andere lassen auch nur mit Wasser kochen.
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15.12.2011, 23:48 #5Gesperrter User
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Geändert von 21prozent (15.12.2011 um 23:49 Uhr)
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16.12.2011, 05:21 #6
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16.12.2011, 07:44 #7
Ich habe den TS so verstanden, dass es ihm nicht um diplomatische Sprache und Worthülsen geht.
Seminare die vornehmlich auf die Vermittlung von Techniken abzielen können meiner Meinung nach nicht erfolgreich sein. Sie führen vielmehr zu manipulativem Verhalten anderen gegenüber, was, wenn der andere nicht gerade hirnamputiert sind, sofort erkannt wird. Dies wiederum lässt dann noch den Rest der eigenen Glaubwürdigkeit in sich zusammenbrechen, und eine beabsichtigte Wertschätzung wird schonmal gar nicht erkannt. Dann kommt es auch oft zu den peinlichen Situationen, in denen dem fleißigen Seminarbesucher dann so Sprüche an den Kopf fliegen wie "Na, haben wir mal wieder ein Seminar besucht", "Oh schaut mal, der Chef hat mal wieder ein Buch zu xyz gelesen".
Im Grunde genommen geht es darum die eigenen Wirkungsmechanismen zu erkennen und wodurch diese ausgelöst werden. Die von Dir erwähnte Reflexion ist das Stichwort. Der eine vermag dies alleine zu tun. Andere wiederum möchten oder benötigen Begleitung, weil ihnen der Zugang zur eigenen Innenwelt zum Erkennen von Zusammenhängen nicht so leicht fällt.
Ist alles keine Rocket Science, jedoch ein bisweilen längerer Prozess. Verhalten, das sich über Jahre entwickelt hat wird eben nicht durch ein mehrtägiges Seminar oder Feedback von Kollegen nachhaltig verändert. Wie denn auch?Geändert von Eintracht (16.12.2011 um 07:45 Uhr)
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