Meine Chancen waren sicherlich denkbar ungünstig.
Nach dem ich aber einen anderen Anwalt mit der Sache betraut hatte, haben wir alle Details zusammen gezogen.
Es gab da u.a. Telefonate mit dem VK. Außerdem wurde dieser vor etwa einem Jahr erneut wegen Betruges in einem anderen Fall angezeigt. Dann wurde die ganze Sache für ihn etwas ernster. Da das Ermittlungsverfahren in meinem Fall noch nicht abgeschlossen war, wurde die Akte erneut geprüft. Ausserdem hatte mein Anwalt belegen können, dass zeitnah die gezahlte Summe von mir, auf das Konto des VK`s eingezahlt worden war. Irgendwie hatte sich der VK ein wenig in seinen Aussagen teilweise selbst belastet und sich widersprochen. Durch die Hartnäckigkeit der Behörden kam dann am Ende heraus, dass er die Tat zugegeben hat. Es war zwar so, dass der VK versucht hatte sich dann mit mir zu einigen. Das war aber nicht mehr so einfach möglich, da bereits die Betrugsanzeige lief und es auch zu einem Prozeß kam.
Fazit aus meiner Sicht: Vielleicht nicht ganz so schnell aufgeben und durchaus auch mal eine 2. oder 3. Meinung oder rat einholen.
Wie gesagt, es war auch ein wenig "Glück" dabei.