Bin gespannt, ob da nur jemand Investoren sucht oder ob die Bude wirklich etwas auf die Beine stellen will, dass Adobe (netter Budgetrahmen) und die Stanford University (viel Know-How) schon seit ca. 2006 versuchen.

Die Sache ist längst nicht so trivial, wie Lytro tut. Um wirklich das zu bewerkstelligen, was Lytro auf der Webseite so einfach darstellt, muss eine Kamera gebaut werden, die nicht nur deutlich größere Datenmengen verarbeiten kann als aktuelle Profi-DSLRs, es müssen auch völlig neue Objektive bzw. Objektivarrays gebaut werden, zumindest, wenn man am Ende nicht mit einem 100x100 Pixel Bild dastehen will.

Hier wird es übrigens wirklich erklärt:


http://www.youtube.com/watch?v=9H7yx31yslM


http://www.youtube.com/watch?v=xu31XWUxSkA

http://en.wikipedia.org/wiki/Plenoptic_camera

Die Funktionsweise ist also folgende: Es werden aus n Objektiven und damit n unterschiedlichen "Blickwinkeln" auf das gleiche Objekt genau n Minibilder aufgenommen, die dann zu einem großen 2D-Bild zusammengerechnet werden, so wie wir es kennen.