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  1. #1
    GMT-Master
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    Gruß
    Falko

  2. #2
    Daytona Avatar von N-Dee
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    ...mit Charivari vom Uropa

    WP_20170929_11_30_52_Pro.jpg
    Beste Grüße
    Andi

  3. #3
    Hagrainer
    Gast
    Zitat Zitat von N-Dee Beitrag anzeigen
    ...mit Charivari vom Uropa
    Welchem Jahrgang gehört den Dein Uropa an ?

    Anfang der 60er Jahre letzten Jahrhunderts war es nicht unüblich, das damalige Kinder Cowboy- und Indianer spielten.
    Das fällt mir sofort ein, wenn ich was von Charivari höre oder lese.
    Heutige Münchner Isarpreissen verwechseln da was. sie sollten sich als Indianer verkleiden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Indian...werk.2C_Ritual


    zum Objekt Charivari selbst, lasse ich mal der Einfachheit halber, den Wandinger sprechen:

    Leiter des Trachteninformationszentrums (TIZ) in Benediktbeuern,
    Alexander Wandinger:
    Von der modernen Form des Charivari, heute auch an vielen Dirndln zu finden, will der Leiter
    des TIZ dagegen überhaupt nichts hören. „Das Charivari, wie Sie es heute kennen, ist eine
    Erfindung der Trachtenmode in den 1970er und 1980er Jahren“
    , erklärt er. Auch der
    Antiquitätenhandel habe einiges dazu beigetragen. Von Amuletten, Kristallen oder Steinen,
    die mit einer besonderen Bedeutung aufgeladen sind, hält der Trachtenexperte wenig. „Das
    war niemals Teil des Charivaris.“
    Vor allem viele der Jagdtrophäen, die heute an der Kette über so manchem Bauch baumeln,
    haben für ihn nichts mit Tradition zu tun, wie er energisch klarstellt: „Kein Mann hätte sich ein
    Mardergebiss umgehängt.“

    In München hängen (hingen) am Viktualienmarkt und Englischen Garten
    immer ein paar so Typen (Isarpreissn) damit rum.
    Auffallen um jeden Preis, nur damit sie fotographiert werden. Und das wird dann auch noch unter Stichwort:
    Tracht veröffentlicht. Kein Wunder, dass da viele Nichtbayern drauf reinfallen.
    Warum fällt mir da auch noch die speckige Lederhose ein ?
    Mehra sog i ned.

  4. #4
    Hagrainer
    Gast
    Zitat Zitat von Faded1675 Beitrag anzeigen


    Gruß
    Falko
    # 1053

    das ist eine (übliche) maschinengestickte Meindlhose (oder auch evtl. unter anderem Namen vermarktet).
    Die Erhebung der Stickerei wird dabei entweder durch ausgestopfen oder aufblasen bewerkstelligt.
    Die Rückseite der Haut (Leder) wird dann grundsätzlich aufgereiht, damit man ja das Werk nicht sieht.
    Fragt mal spasseshalber (ich hab es bei LodenFrey in München mal gemacht) bei der Bezugsquelle (Trachtenjodlerladen) ob sie eine einzige
    "nicht aufgereihte"
    in ihrem Angebot Lederhose haben.

    Wetten, dass die nicht ein mal den Begriff
    "aufreihen"
    kennen. Fachkräfte halt.

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