Detlef, das Leben geht immer weiter, außer für die direkt Betroffenen und ihre Familien, Kiew (gut hundert Kilometer von Tschernobyl entfernt) ist eine blühende Millionen-Metropole.
Nagasaki und Hiroshima sind Großstädte.
Dirk
Das Endlager-Thema ist beunruhigend. Und deshalb habe ich gegen AKWs demonstriert, als die meisten Members hier noch nicht mal konzipiert waren.
Nur heute frage ich mich:
Wie dramatisch sieht den der Effekt der globalen Erwärmung aus? Und dieser Effekt wird durch das verbrennen fossiler Energieträger weiter verschlimmert. Was ist schlimmer? Ich weiss es wirklich nicht.
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Thema: Beben in Japan
Hybrid-Darstellung
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23.03.2011, 13:19 #1
Geändert von Mawal (23.03.2011 um 13:28 Uhr)
Martin
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23.03.2011, 13:47 #2Gesperrter User
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Keine der beiden Varianten ist meiner Ansicht nach nachhaltig - beides Paradigmen der Industriegesellschaft. Die sich übrigens auch noch gegenseitig befruchten...! Zentrale Energiegewinnung ist ein auslaufendes Modell, das wissen wir denke ich beide.
Es geht auch anders, allerdings habe ich den Eindruck, dass hier nicht die Konzepte im Wettbewerb- sondern viel mehr wirtschaftliche- und militärische Interessen stehen. Oder spinne ich, wenn ich die Nuklearindustrie als einen militärisch-industriellen Komplex bezeichne?
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23.03.2011, 14:06 #3
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23.03.2011, 16:11 #4
Gegen Gefühle lässt sich schlecht argumentieren, Christian. Wenn man sich jedoch mit den Fakten auseinandersetzt, dann findet man einfach nichts, was eine besondere Gefährlichkeit der Kernenergie belegt.
Das stimmt übrigens auch dann noch, wenn wir statt 4.000 Toten für Tschernobyl mal 400.000 (was niemand tut btw) unterstellen.
Nur scheint es so, dass wir bestimmte Todesfälle und Schicksale als normales Alltagsproblem übersetzen können, während andere für uns unheimlich sind. Du erinnerst dich an den Film Erin Brockovich. Wir haben doch ehrlich gesagt keine Ahnung, wie viele konventionell verseuchte Gegenden es gibt. Nur irgendwie schreckt uns der an Strahlenüberdosis Gestorbene mehr als der an einer umweltbedingten Atemwegserkrankung oder an einem umweltbedingten Krebs stirbt.
Das mag in den 70igern ein Thema gewesen sein. Ich denke, heute gibt est einen Überschuss an spaltbarem Material für Sprengköpfe oder was immer. Ich denke, niemand "braucht" da Nachschub. Letztlich haben nur noch die Betreiber ein Interesse an den Akws.Martin
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23.03.2011, 21:34 #5
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23.03.2011, 17:15 #6
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