Ich habe mir vor ein paar Monaten eine alte Kontiki von 1958 gekauft, 37mm Durchmesser, mit originalem Gay Freres Band und der alten Krone. Ich finde das wirklich eine tolle Uhr. Sorry, hab noch keine Fotos. Das Gehäuse hatte einen sehr eigenen Schliff, mit den nach innen angeschrägten Hörnern und der nach aussen angeschrägten Kante. Als ich diese Uhr zum ersten Mal sah, war ich sehr erstaunt, da ich die Grundform der Speedmaster Professional wiederzufinden glaubte. Meines Erachtens hat Omega beim Relaunch der Speedmaster Mitte der 60er von der Kontiki abgekupfert.
Ich finde es grundsätzlich gut, dass Eterna das Modell wieder aufgreift und die Historie weiterführt (ich verstehe nicht, warum die ihre 1935-Linie wieder eingestellt haben).
Das ETA-Werk kann man Eterna nicht ankreiden, da beides früher synonym war. In eine Eterna gehört ein ETA-Werk.
Aber ich finde, dass sie sich sehr wenig Mühe gegeben haben, die Einzigartigkeit der Kontiki zu verstehen und weiterleben zu lassen. Das Gehäuse wirkt sehr lust- und phantasielos. Es sieht einfach aus, wie viele andere Uhrengehäuse. Da hätte man sehr viel mehr mit machen können.
Aber natürlich muss es auch Mnschen geben, die sich für die aktuellen Modelle begeistern können, damit die Firma weiterlebt.

Gruss,

Bernd