Hallo,
ich denke mal , dass die uhrenbranche ebenso wie die ihr artverwndte Schmuckbranche doch sehr stark auch eine Branche ist, die modisch orinetiert ist, bzw. die modischen Strömungen unterworfen ist.
Ich finde, dass der Trend zu immer grösseren uhren aber mittlerweile immer groteskere Züge annimmt.
mal ehrlich liebe Freunde, eine uhr von 50 mm sieht so aufdringlich und undezent aus, das hat schon sehr aufdringliche züge.
Da wird sowohl von der uhr her, als auch von deren träger, der ja meint sich mit so einem Trumm "schmücken" zu müssen etwas sehr marktschreierisches und Aufdringliches transportiert.
Nach dem motto: "Schaut her, was ich für ein toller macker bin !" Nabelschsu in Uhrenform ist das. Schrill, Schriller am Schrillsten ! Das ist offensichtlich das motto.
Mehr Schein als Sein, so könnte man es natürlich auch ausdrücken.
Diese riesigen uhren sind nichts anderes als ein gigntischer fake, ihr träger vermutlich auch. Wenn man sieht, wieviele "Blendertypen", die auf Schau machen heutzutage sprechblasenerzeugend durch die gegend rennen, braucht man sich über deren vorliebe für grosse uhren nicht zu wundern.
Trifft man dann auf solche leute und tritt Ihnen argumentativ entgegen, sieht man doch immer wieder wie wenig Substanz dahintersteckt. Sozusagen Fake (Uhr) meets fake (Träger). Gesucht und gefunden quasi. Laute Typen brauchen eben laute uhren.
Gut nach diesem kleinen Exkurs nun zu den uhren selber.
Wenn ich mir diese "Teile" mal genau betrachte, so finde ich 99 % von denen einfach potthässlich.
Schrill. Grossteil hässliche ZB´s , teilweise (Breitlich) mit funktionen so überfrachtet, dass der eigentliche Sinn einer uhr , nämlich die einfache Ablesbarkeit der uhrzeit oft stark eingeschränkt ist. Dank ihrer grossen Dimensionen sperrig, schwer, unhandlich und leider auch mit eher besceidenem tragekomfort versehen.
Was soll mich an so einer uhr begeistern ? Ich weiss es nicht ! das sind halt uhren, die schnell Verkonsumiert werden, sozusagen für den kleinen Uhrenhunger zwischendurch.
Aber keine Uhren die wirklich zum geniessen taugen, denn genuss ist leise und nicht laut. Genuss ist langsam und nicht schnell. Genuss ist nicht schrill, sondern Still.
Vergleichen wir doch mal etwas, was eigentlich gar nicht zu vergleichen ist, sozusagen ein crossover-vergleich.
Die Kandidaten: PP Calatrava vs.Breitling Bentley
Hier:kleines gehäuse (35mm), dort gigantismus (48mm)
Hier:beste Ablesbarkeit, dank puristischen ZB´s, dort: mit Anzeigen überfrachtet, kaum noch ablesbar.
Hier:Reduzierte.zurückhaltender Auftritt Dort: hoppla, jetzt komm ich Design, gross, schwer,protzig.
Hier:bester Tragekomfort, dank kleiner Dimensionierung. Dort:Bleigewicht,gross und sehr schwer
Hier: Ein Klassiker der zeitmesskunst. Dort: Wer wird sich in 20 Jahren ihrer noch erinnnern ?
Fazit: Überzeugende Produkte haben es überhaupt nicht nötig zu protzen. Sie sind im besten Sinne des Wortes zeitlos.
So verhält es sich auch mit Rolexuhren.Zeitlose Klassiker, die oft in kaum veränderter Erscheinung schon seit 50 oder mehr Jahren durch ihre Werte überzeugen. Die sich von modischen Strömungen abheben , die Ihresrseits trends kreieren. Ikonen, die die zeit überdauern, die quasi für immer jung sind.
Wozu brauchen die 48 mm ? Never ever ! Wie die verkaufszahlen ja auch immer wieder beweisen. Grösse ist nicht alles. Entschuldigt bitte die länge dieses beitrages, aber mir war einfach danach !
Gruss an alle rolexianer und Uhrenfreunde
Walti
In Memoriam:wastel,3.3.93-13.12.04
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Thema: Uhren Trend!
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Ich liebe alte Armbanduhren, sie sind zeugen einer längst verflossenen Zeit.
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