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Zitat:
Original von THX_Ultra
Naja ich versuchs mal zu erklären ,)
Wenn der Rotor aussen schwerer ist hat er beim Beschleunigen durch die Armbewegung ein grösseres Drehmoment, dadurch kann er die Uhr effektiver aufziehen weil er sich einfach länger bzw. weiter dreht als wäre er innen schwer und aussen leicht.
Er hat zwar imho auch ein grösseres Trägheitsmoment wodurch er schwerer in Bewegung gerät - was aber bei den Massen komplett zu vernachlässigen ist, bei unendlichem Gewicht hätten wir ein Problem der Rotor wäre nicht zu bewegen
Ich hoffe das kommt als Erklärung hin - ich mein da spielen ja noch andere Kräfte mit. Je nachdem ob man die uhr nur Dreht und der Rotor aufgrund es Gewichtes immer nach unten drängt - oder halt die Uhr schnell bewegt und der Rotor dadurch in eine Drehbewegung versetzt wird etc.. Reibung etc. natürlich alles nicht berücksichtigt
Halbwegs verständlich?
Zitat:
Original von Andreas
In erster Linier geht es um die Antriebsenergie...
Nimmst Du Kugel an Seil oder selbe Kugel an Stahlkette...
Der Rest erklärt sich fast von alleine....
Ach und die Kräfte, die auf den Rotor und besonders auf die Rotorachse wirken sind sehr groß und das Problem ist, das die Einwirkung der Kräfte nie gleichmäßig ist....
Irgendwo hat das mal ein Techniker umgerechnet und mit irgendetwas verglichen wie mit 10 Km/h vor die Wand ungebremst fahren....
Muss ich aber erst suchen, da ich mich nicht mehr so genau dran erinnere, vieleicht waren es auch Drahtseile mit irgendwelchen Tonnagen an Zugkraft dran...
Hallo Leute,
die Tatsache, daß das Trägheitsmoment der Rotation eine Funktion sowohl der Masse als auch des Quadrats des Schwerpunktsradius ist und die durch Bewegung implizierte Energie damit mit diesen beiden Größen steigt, war mir schon bewußt.
Stutzig hat mich allerdings die Aussage von Alexis gemacht, daß "der Rotor außen schwer und innen leicht sein muß, weil die Masse außen sonst einen Teil der Energie aufwenden muß, um die Trägheit der inneren Masse zu überwinden".
Im Nachhinein betrachtet hat er wahrscheinlich die Sache mit dem Schwerpunkt gemeint und nur ein wenig ungünstig formuliert.
Daß die Kräfte auf die Rotorachse und die Achslagerung ziemlich groß werden können, vor allem auf Scherung und Biegung, kann ich mir allerdings auch vorstellen. Es wundert mich daher, daß bei überhöhter Energieeinwirkung nicht als erstes die Achse Schäden zeigt. Aber vielleicht ist sie ausreichend dimensioniert.
Jedenfalls vielen Dank für die Antworten.
Gruß Peter
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Thema: == Motorschaden ==
Baum-Darstellung
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22.02.2005, 11:37 #35Date
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