Ich habe den TS so verstanden, dass er verwundert ist, dass Rolex von ihm vor der Reparatur nicht so etwas verlangt wie ein Legitimationsdokument, dass also Rolex nicht "positiv" die Eigentumsrechte prüft. Rolex geht da aber dem Grunde nach ebenso vor wie andere Unternehmen, die Sachen zur Reparatur annehmen. Es wird vermutet, dass derjenige, der die Sache zur Reparatur gibt, Rechte daran hat, und das muss nicht einmal zwingend Eigentum sein. Allerdings, wenn die Vermutung durch objektive Hinweise erschüttert wird, sieht es anders aus. Aber auch das dürfte generell gelten. Nur dass eben der Diebstahl einer Krone mehr und nachdrücklichere Nichtberechtigungskundgaben auslöst als der Diebstahl eines Föns.