Nun ich bin wieder ausgeruht und werde euch kurz berichten wie das RAAC war (Bilder werde ich nachreichen):
Wird sind am 12.08 um 18:44 in St.Georgen im Attergau gestartet und sind dann am 13.08 um 12:35 ebendort angekommen, das ergibt eine brutto Rennzeit von 17h und 51min, was einem 31,5km/h Schnitt auf die 560km und 6500hm entspricht. Angepeilt hatten wir eine Sub 20h Zeit, daher sind wir mit dem Ergebniss mehr als zufrieden!
Es war das härteste Ausdauerevent, welches ich je gemacht habe, keine einzige Minute Schlaf, Fahrerwechsel alle 20-30min, und die Nahrungsaufnahme hat aus Nudelsalat, Energiegels und Energieriegeln bestanden. Die ersten 160km, welche grundsätzlich eher flach waren (2-3 Hügel mit je 200hm) haben wir mit 37km/h Schnitt abgewickelt, da war das Zeitfahrrad meines Kumpels Goldwert! Um kurz nach 00:00 sind wir dann in das eher hügelige Mühlviertel gefahren, welches uns denn Schnitt auf 32km/h gedrückt hat. Ab KM 220 begann mein linkes Knie zu schmerzen, was dazu geführt hat, dass ich nur mehr das Pedal ziehen und nicht mehr drücken konnte. Zu diesem Zeitpunkt war meine Motivation auf dem 0 Punkt und ich habe schon an Aufgeben gedacht...
Glücklicherweiße haben unserer Teammitglieder mein Knie/Oberschenkel massiert, was zu einer Linderung der Schmerzen geführt hat und die Motivation ist wieder zurückgekommen. Insbesondere die Bergabstrecken haben auf leeren Straßen in der Nacht echt Spaß gemacht und das Gefühl wenn man sich schnell fühlt und das Rad und der Fahrer in einanderverschmelzen ist einfach nur herrlich!
Der weiter Weg führte uns über Mauthausen und Steyr ins Ennstal, wo ich mein persönliches Waterloo fand. Das Ennstal kann man sich wie eine schwingende Sinuskurve vorstellen, es geht rauf und runter, insbesondere das rauffahren waren nach 350km nur teilweiße spaßig.Das einzige was zu diesem Zeitpunkt die Motivation aufrecht erhalten hat, war die aufgehende Morgensonne, welche die Szenerie wirklich malerisch gemacht hat. Bei KM 400 erwartete und dann der Hengstpass, 600hm auf 20km, also moderate Steigung, aber nach 400km gar nicht so ohne
. Die Abfahrt war aber wieder herrlich. An die letzten 120km führten uns dann noch über zwei Berge zum Traunsee und schließlich wieder zum Attersee. Ab da wurde im 10min Takt gewechselt, bei uns war der die Luft raus, aber die Motivation für eine Sub18h Zeit war da!
Das schönste an dem Rennen war die dann die Zielankunft, die Strapazen waren endlich vorbei.
Würde ich es nochmal machen? Heute würde ich sagen, eher nicht, aber ich denke nächstes Jahr wird es mich wieder unter den Fingern jucken! Diese Event ist eine Klasse für sich.
Btw. Christoph Strasser ist heute vormittag nach 2200km und 34000hm in 3Tagen als erster ins Ziel gekommen!
Ergebnis 1 bis 20 von 10002
Thema: !! DER Rennradfaden...!!
Hybrid-Darstellung
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15.08.2020, 12:10 #1Science is better than bullshit.
Mit lieben Grüßen Christoph!





Das einzige was zu diesem Zeitpunkt die Motivation aufrecht erhalten hat, war die aufgehende Morgensonne, welche die Szenerie wirklich malerisch gemacht hat. Bei KM 400 erwartete und dann der Hengstpass, 600hm auf 20km, also moderate Steigung, aber nach 400km gar nicht so ohne
. Die Abfahrt war aber wieder herrlich. An die letzten 120km führten uns dann noch über zwei Berge zum Traunsee und schließlich wieder zum Attersee. Ab da wurde im 10min Takt gewechselt, bei uns war der die Luft raus, aber die Motivation für eine Sub18h Zeit war da!

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